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Coggeshall Farm Museum feierte 40. Geburtstag

2013-09-27

Neuengland ist für so vieles bekannt, wie beispielsweise den Indian Summer oder die große Vielzahl an Leuchttürmen und überdachten Brücken. In keinem anderen US-Bundesstaat scheint es jedoch so viele Freilichtmuseen zu geben, wie hier in Neuengland. Bedenkt man allerdings, wie weit die Geschichte Neuenglands zurückreicht und vor allem welche wichtige Rolle die Neuenglandstaaten in der Historie der USA gespielt haben, ist es verständlich, dass es derart viele Freilichtmuseen gibt. Während einige sich eher auf die Geschichte beschränken, gibt es auch welche, die den landwirtschaftlichen Stellenwert der Neuenglandstaaten in den vergangenen Jahrhunderten wiederspiegeln. Ein Vorzeigebeispiel hierfür ist das Coggeshall Farm Museum in Bristol auf Rhode Island. Dieses Museum zeigt das typische Leben auf einer Farm, wie es im Jahr 1799 war. Die kostümierten Darsteller tragen die für das 18. Jahrhundert originalgetreuen Kleidungsstücke und demonstrieren den Alltag der Landarbeiter zur damaligen Zeit. Das Schöne am Coggeshall Farm Museum oder allgemein einem Freilichtmuseum ist, dass die Besucher auch selbst aktiv werden können. Beispielsweise können sie bei der Fütterung der Schweine, Hühner oder anderen Tiere behilflich sein. Noch heute werden hier auf der Farm einige Gemüsearten, sowie verschiedene Obstsorten und Gartenkräuter selbst angebaut. Die Eintrittspreise liegen ca. zwischen 5 und 7 US-Dollar. Für jeden Neuengland-Urlauber ist der Besuch des Freilichtmuseums bestimmt ein einzigartiges und unvergessliches Erlebnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Jeden Monat finden zudem unterschiedliche Veranstaltungen und Workshops statt. Das Coggeshall Farm Museum wurde bereits 1973 offiziell eröffnet und feiert in diesem Jahr seinen 40. Geburtstag. Dieses Ereignis feiert das Museum zusätzlich mit weiteren speziellen Events.

 
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