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Maine Sehenswürdigkeiten

Spannende Sehenswürdigkeiten die man in Maine gesehen haben muss

Natur pur - Nationalparks und Naturerlebnisse in Maine

Acadia National Park

Im Hancock County befindet sich der Acadia Nationalpark, der Inbegriff für die raue Schönheit der Nordostküste der USA und der einzige Nationalpark Neuenglands. Der Nationalpark erstreckt sich auf 192 km² Küste über Mount Desert Island, Schoodic Peninsula und kleineren Gebieten der Isle au Haut. Der Park bedeckt einen Großteil der Mount Desert Island und ist mit dem Festland über einen Damm verbunden. Nahe gelegene Städte sind Bangor und Ellsworth. Der Eingang zum Acadia Nationalpark befindet sich in Bar Harbor, das nordöstlich von Mount Desert Island liegt. Entlang der Park Loop Road im Osten der Insel, befinden sich die meisten Sehenswürdigkeiten. Der Acadia Nationalpark zeichnet sich durch seine raue Landschaft, die gesäumt ist von Seen und Bergen, sowie seine eindrucksvolle zerklüftete Felsküste aus. Der Acadia Nationalpark bietet eine Vielzahl an Aktivitäten, so kann man hier wandern, Bootsausflüge unternehmen oder auf der Panoramastraße entlang fahren.

Baxter State Park

1931 wurde das Wildnisgebiet Baxter State Park im Piscataquis County errichtet. Hier befindet sich auch der höchste Berg im Bundesstaat Maine, der Mount Katahdin, der aus einer Gruppe von mehreren Bergen besteht. Der Name seines höchsten Gipfels mit 1.605 m, dem Baxter Peak, geht auf den Gouverneur Percival Baxter zurück. Er überließ den Bewohnern Maines den Park als Geschenk mit dem Wunsch, diesen "für immer ursprünglich" beizubehalten. Dieser Philosophie zufolge gibt es hier keine asphaltierten Straßen, weder Strom noch fließendes Wasser. Hier ist außerdem das nördliche Ende des Appalachian Trails. Der Baxter State Park verfügt über viele Wasserflächen, wobei der Webster Lake, der Nesowadnehunk Lake und der Grand Lake Matagamon die drei größten sind. Neben zahlreichen Bächen und Flüssen, findet man hier auch Wasserfälle, wie die Little und Big Niagara Falls. Im Park muss man mit einem für diese Region typischen kühlen Klima rechnen. Der Wetterwechsel im Baxter State Park ist enorm, so kann man beispielsweise das ganze Jahr über mit Schneefällen rechnen. Aufgrund der vielen Wasserflächen und Sumpfgebiete leben hier zahlreiche Biberkolonien, ebenso wie Waschbären, Otter oder Bisamratten. Doch auch Weißwedelhirsche, Schwarzbären und Elche sind vertreten und häufig von der Straße aus sichtbar. Schneeschuhhasen, Marder, Eichhörnchen, Kojoten und Rotfüchse leben vorwiegend in den Waldgebieten des Parks.

Appalachian National Scenic Trail

Der Appalachian National Scenic Trail ist weltweit einer der längsten Fernwanderwege, der vom Springer Mountain (Georgia) zum Mount Katahdin (Maine) führt. Er schlängelt sich mit seinen 3.500 km durch 14 US-Bundesstaaten und die Appalachen. 452 km davon gehen durch Maine. Die Entstehungsgeschichte des Appalachian Trail geht bis um 1900 zurück. Damals haben sich vor allem in Neuengland viele Wanderclubs gebildet, sodass bald die Idee kam, einen zusammenhängenden Wanderweg mit Unterkünften zu gründen. Es entstand die Appalachian Trail Conference, die das Ziel hatte, die höchsten Punkte im Osten, den Mount Mitchell und den Mount Washington, zu verbinden. Die Flora und Fauna entlang des Wanderweges ist sehr vielfältig und sehenswert. Elche werden häufig in Massachusetts und im Norden Neuenglands gesichtet. Die nördliche Endstation des Appalachian Trail ist der Mt. Katahdin im Baxter State Park. An einigen Stellen muss man auch an Ästen und Wurzeln klettern, was besonders bei nassem Wetter sehr gefährlich ist. Eine 1,6 km lange Strecke des westlichen Abschnitts ist gesäumt von Felsbrocken. Eine Erweiterung des Weges, die jedoch nicht offiziell ist, heißt International Appalachian Trail und beginnt am Ende des Appalachian Trail und führt dann vom Norden Maines nach New Brunswick und Québec in Kanada.

Scarborough Marsh Nature Center

Scarborough Marsh ist eine 3.000 Hektar große Salzwiese und Heimat der hier brütenden Saltmarsh Sperlinge, Nelson's Sperlinge und der Seaside Sperlinge. Die Salzwiese bietet für eine Vielzahl von Wasservögeln, Watvögeln und Küstenvögeln einen geeigneten Lebensraum. Wer diesen wunderbaren Ort besucht, kann auf Vogelbeobachtungstour gehen, im Einklang mit der Natur. Es gibt eine Vielzahl von Aktivitäten, die man im Scarborough Marsh Audubon Center unternehmen kann. Während der warmen Sommermonate bietet sich ein Besuch des Nature Centers an, ebenso wie eine Wanderung oder eine Kanutour.

Moosehead Lake

Der Moosehead Lake ist der größte See im Bundesstaat Maine und der größte Bergsee im Osten der USA. Er liegt in den Longfellow Mountains in der Maine Highlands Region und speist den Kennebec River. Mehr als 80 kleine Inseln befinden sich in dem See, die größte davon ist Sugar Island. Der See bietet das ganze Jahr über eine Vielzahl an Freizeitaktivitäten an, dazu zählen nicht nur Radfahren, schwimmen und wandern, sondern auch Schneemobilfahrt im Winter. Besonders aufregend ist White Water Rafting auf dem Kennebec, Penobscot oder Dead River.

Mount Katahdin

Er ist mit seinen 1.606 m der höchste Berg Maines und Zentrum des Naturschutzgebietes Baxter State Park. Sein höchster Gipfel ist der Baxter Peak, an dem auch der berühmte Wanderweg Appalachian Trail endet. Seinen Namen erhielt Mount Katahdin von den einst hier lebenden Penobscotindianern und übersetzt bedeutet er Großer Berg. Er ist in drei Bergspitzen gegliedert, den Baxter Peak, den South Peak und den Pamola Peak. Aufgrund des Appalachian Trail und International Appalachian Trail, bieten sich vor allem Wandertouren am Mount Katahdin an.

Sugarloaf Mountain

Im Franklin County befindet sich der Sugarloaf Mountain, der mit einer Höhe von 1.295 m neben dem Mount Katahdin der zweithöchste im Bundesstaat Maine ist. Auch der berühmte Appalachian Trail führt ein Stück über den Sugarloaf Mountain. Das beliebte Skigebiet Sugarloaf befindet sich an der Nordseite des Berges, welches das größte östlich der Rocky Mountains ist. 87 km markierte Skipisten aller Schwierigkeitsgrade können in Anspruch genommen werden. Die Skisaison geht von Mitte November bis Ende April. Sugarloaf war bereits Veranstaltungsort zahlreicher US-amerikanischer Meisterschaften, Nor-Am Cup-Rennen und Weltmeisterschaften.

Whale Watching

Eine Walbeobachtungstour ist ein Erlebnis, das jeder Neuengland-Tourist während seiner Reise einmal mitgemacht haben sollte. Mit Bar Harbor Whale Watch & Co. hat man die Möglichkeit verschiedene Touren zu unternehmen, wie beispielsweise eine Leuchtturmtour, eine Lobster-Fishing Tour, eine Seehund-Beobachtungstour, eine Fahrt nach Baker Island in Verbindung mit dem Acadia Nationalpark und natürlich eine Walbeobachtungstour. Nach kurzer Fahrt ist man bereits mitten im Geschehen. Denn der Golf von Maine beheimatet nicht nur viele Buckelwale, sondern auch Finnwale und Zwergwale.

Augusta in Maine

Augusta

Klein, aber fein, das ist Augusta. Als Hauptstadt des Bundesstaates Maine gehört sie zu den drittkleinsten Hauptstädten der USA. Die "kleine" Hauptstadt liegt am Kennebec River und hat ca. 19.136 Einwohner (Stand 2010).

Geschichte

Die Gegend um Augusta wurde bereits 1607 erkundet und 1628 entstand hier die erste Siedlung. Seit 1797 heißt die Stadt offiziell Augusta, bekam aber erst 1849 das Stadtrecht.
1964 gründete man hier die Staatsuniversität von Maine.

Verkehr

Die Stadt besitzt keinen Bahnhof, jedoch einen kleinen Flughafen und liegt direkt an der Interstate 95.

Unser Reisetipp:

Besuchen Sie das Old Fort Western und erfahren Sie mehr über die Geschichte Mains. Das Ford ist ein nationales und historisches Denkmal und zudem eins der ältesten, noch erhaltenen Festung aus Holz. Hautnah können Sie mehr über den "French and Indian War" erfahren.

Blaine House

Das Blaine House, das auch als James G. Blaine House bekannt ist, befindet sich in Augusta und ist der offizielle Wohn- und Amtssitz des Gouverneurs des Bundesstaates Maine und dessen Familie. Harriet Blaine Beale spendete dieses Haus im Jahr 1919 dem Staat Maine als Residenz für den amtierenden Gouverneur. Erbaut wurde es 1833 und 1921 zog schließlich der erste Gouverneur in das Haus ein. 1964 erklärte man das Blaine House als National Historic Landmark und nahm es in die Liste National Register of Historic Places auf.

Maine State Museum

Der Komplex des Maine State House befindet sich in Augusta. Im Herzen dieses Komplexes liegt das Maine State Museum, welches das Beste von Maine - alles unter einem Dach - bietet. Das ganze Jahr über finden im Museum spezielle Events und Programme statt. Viele Besucher kommen stets in das kulturelle Gebäude wo das Museum, sowie die Maine State Library und die Maine State Archives beherbergt sind. Es lohnt sich außerdem ein Besuch des Maine State House und des Hauses des Gouverneurs von Maine, dem Blaine House. Im Maine State Museum erwartet die Besucher stets etwas Neues. Egal ob Galerie oder eine Ausstellung historischer Exponate und atemberaubender Objekte, es gibt viele Möglichkeiten zum Entdecken und Lernen.

Pine Tree State Arboretum

Das Viles Arboretum, das auch als Pine Tree State Arboretum bekannt ist, ist ein botanischer Garten und Arboretum, der sich in der 153 Hospital Street in der Hauptstadt Augusta befindet. Das Arboretum ist das ganze Jahr über geöffnet und kann kostenlos besichtigt werden. Die Pflanzensammlung beinhaltet über 300 Spezies von Bäumen und Sträuchern. Der bewaldete Teil des Arboretums, ist als Tree Farm Demonstration Area zertifiziert und beherbergt einige von Maines einheimischen Bäumen. Die hauptsächlichen Baumsammlungen und Gärten sind Urban & Community Forestry Demonstration Area (größte Sammlung mit über sechs Dutzend Exemplaren), Conifer Collection (Ansammlung von Nadelbäumen), Governors Grove (mit über 60 Weymouth-Kiefern; dieser Baum ist der offizielle Staatsbaum Maines), Chestnut Collection (amerikanische Kastanien), Daughters of the American Revolution Historical Gardens (Areal mit Kräutern, Blumen und Sträuchern), Lilac Garden (eine Sammlung von weißen, rosa und lila Flieder), Hosta Garden (eine Sammlung von Herzblattlilien, die sich durch einen weißen Birkenhain schlängelt) sowie der Native Plant Garden (der neueste Garten, der über einheimische Pflanzen verfügt).

Bath

The Maine Maritime Museum & Shipyard

Das Maine Maritime Museum befindet sich in Bath und liegt im malerischen Hafenviertel an den Ufern des Kennebec River. Es stellt die 200jährige Geschichte der hiesigen Werft dar und wurde 1962 gegründet. Das Maine Maritime Museum beherbergt eine beeindruckende Sammlung an Artefakten, die Maines reiche Seefahrtgeschichte veranschaulichen und Kultur und Geschichte zum Leben erwecken. Zur Sammlung des Museums zählen mehr als 16.000 Ausstellungsstücke, darunter 300 Schiffsmodelle, 300 Gemälde, 2.000 Werkzeuge, 130 Wasserfahrzeuge, sowie Navigationsinstrumente und Galionsfiguren. Besucher können sich auf faszinierende Ausstellungen, eine historische Werft mit fünf originalen Gebäuden aus dem 19. Jahrhundert, das viktorianische Wohnhaus eines Werftbesitzers und eine lebensgroße Nachbildung des größten hölzernen Segelschiffs das je gebaut wurde, der Sechs-Mast-Schoner Wyoming, freuen. Eindrucksvolle Blicke auf den Kennebec River sind dabei inklusive. In der Museumsbibliothek befinden sich zudem ungefähr 10.000 gebundene Bände, mehr als 40.000 Zeitschriften, über 35.000 Fotografien und 1.500 Manuskripte. Während der Sommermonate finden auch geführte Touren und Bootsfahrten auf dem Fluss statt.

Bangor

Hose 5 Fire Museum

In den Maine Highlands, in Bangor, befindet sich das Bangor Hose No. 5, das ursprünglich Hose 8 genannt wurde. Eine weitere Bezeichnung für das historische Feuerwehrhaus ist State Street Fire Station. Das Gebäude wurde vom Architekt Wilfred E. Mansur entworfen und 1897 errichtet. Im Gebäude ist das Hose 5 Fire Museum untergebracht. Hier wird das erste motorisierte Löschfahrzeug, ein Garford Pumper aus dem Jahr 1917, ausgestellt sowie andere historische Feuerlöschgeräte und Motoren. Das Gebäude im Romanik-Stil wurde knapp 100 Jahre nach seiner Entstehung in das National Register of Historic Places aufgenommen. Der Eintritt ist frei.

Maine Air Museum

In Bangor befindet sich das Maine Air Museum, das im Jahr 2000 eröffnet wurde. Das Museum ist während der Sommermonate geöffnet und zeigt eine umfangreiche Sammlung an Artefakten und Erinnerungsstücken. Die Maine Aviation Historical Society wurde gegründet, um die reiche Luftfahrtgeschichte Maines zu dokumentieren und zu erhalten. Die Luftfahrt hat schon immer eine wichtige Rolle in der Geschichte Maines gespielt, angefangen von den frühesten Ballonflügen, bis hin zu Kunstflügen und der Raumfahrt. Ziel ist es, die Historie der Menschen und Ereignisse der Vergangenheit zu erhalten. Das Museum befindet sich auf dem Gelände des Bangor International Airport.

Bar Harbor

Abbe Museum

Der Fokus im Abbe Museum liegt auf der Kultur der amerikanischen Ureinwohner und der Geschichte Maines. Heute sind die Nachkommen dieser Kultur als Wabanaki oder "People of the Dawn" bekannt und umfassen Mitglieder des Passamaquoddy, Penobscot, Micmac und Maliseet Stammes. Das Abbe Museum wurde 1927 durch Dr. Robert Abbe in Bar Harbor gegründet und 1928 eröffnet. Es war eines der ersten Museen, die in Maine erbaut wurden und das einzige Museum, das ausschließlich dem amerikanischen Erbe von Maines Ureinwohnern gewidmet ist. Die archäologischen Sammlungen bestehen aus mehr als 50.000 Objekten aus 10.000 Jahren Geschichte. Es werden Werkzeuge, Messer, Äxte und Projektile aus Stein, Kämme, Nadeln, Angelhaken und andere Gegenstände aus Knochen und einige der frühesten bekannten Arten von Keramik in Maine ausgestellt. Zudem gibt es hier sogar eine sehr seltene 3.000 Jahre alte Flöte, die aus den Knochen eines Schwans hergestellt wurde. Neuere Sammlungen umfassen Perlen, Kupferwerkzeuge, Rohre, Schmuck und noch viel mehr traditionelle Kunst und Kunsthandwerk wie Holzschnitzereien und Korbwaren.

Mount Desert Oceanarium

In Bar Harbor befindet sich das Mount Desert Oceanarium. In den vergangenen vier Jahrzehnten haben die Besitzer Audrey und David Mills sich der Entwicklung einer besseren Anlage gewidmet. Dank ihrer unaufhörlichen Bemühungen, ist das Ozeanarium zu einem faszinierenden Ort geworden, der sowohl Bildung als auch Unterhaltung bietet. Neu ist das Maine Lobster Fishing Program. Die Maine Lobster Hatchery und die Thomas Bay Salt Marsh Tour bleiben sind sehr beliebte Favoriten. Interessantes und Sehenswertes gibt es hier für Groß und Klein zu bestaunen.

Bradley

Maine Forest and Logging Museum at Leonard's Mills

Das Maine Forest and Logging Museum ist ein historisches Freilichtmuseum in Bradley. Es ist eines der ältesten Sehenswürdigkeiten Maines. Ziel des Museums ist es, die Geschichte der Forstwirtschaft Maines zu erhalten. Das Kernstück des Maine Forest and Logging Museum, ist Leonard's Mills, die sich inmitten einer früheren Pioniersiedlung befindet. Überreste eines steinernen Damms und die Fundamente mehrerer Häuser sind noch erhalten. Ein Besuch des Museums, ist wie eine Reise in die Vergangenheit, genauer gesagt in das Jahr 1790. Mitarbeiter des Museums laufen in historischer Kleidung herum und machen das Gelände zu einem lebenden Museum. Besucher sind herzlich dazu eingeladen, persönlich mit anzupacken. Man kann außerdem Spinnerinnen, Webern, Schmieden, Korbflechtern und anderen Handwerkern bei der Arbeit zu sehen. Des Weiteren gibt es Möglichkeiten zum Kerzen ziehen, zum Äpfel pressen für den Cidre, mit einem Boot zu rudern oder in einem originalen Pferdeplanwagen zu fahren. Eine Sägemühle, ein Blockhaus, ein Schmiedeladen, eine uralte amerikanische Hütte und eine echte "Lombard log Hauler" können ebenso besichtigt werden. Eine große Picknickwiese lädt zu einer kleinen Pause ein und das Outdoor-Amphitheater bietet die passende Unterhaltung.

Bridgton

Narramissic, The Peabody-Fitch Farm

In Bridgton befindet sich dieses Bauernhaus aus dem Jahre 1797 und zeigt wie das Leben zur Zeit des Bürgerkriegs stattgefunden hat. Es wurde 1797 von William Peabody erbaut und wurde restauriert, um das Leben zur Mitte des 19. Jahrhunderts darzustellen. Das Bauernhaus ist größtenteils mit originalen Ausstellungsstücken ausgestattet. Die Peabody-Fitch Farm ist für Führungen während der Sommermonate geöffnet. Das gesamte Areal ist sehr sehenswert, da es liebevoll und detailgetreu restauriert wurde. Man kann zudem einen alten Schmiedeladen besichtigen.

The Gibbs Avenue Museum

Bridgton hat eine reiche und abwechslungsreiche Vergangenheit als Zentrum für Handel und Industrie und mit dem Durchbruch der Straßenbahn und dem Automobil wurde es zunehmend zu einer Destination für Sommerurlauber. Das ehemalige Feuerwehrhaus in der Gibbs Avenue aus dem Jahr 1878 in der Innenstadt Bridgtons beherbergt die Sammlung, Archive und Forschungseinrichtungen des Bridgton Historical Society's Museum. Spezielle Ausstellungen wechseln jeden Sommer. Veranstaltungen zur Geschichte finden das ganze Jahr über statt.

Bristol

Fishermen's Museum at Pemaquid

In Bristol, an der südlichen Spitze des Kaps Pemaquid Neck, befindet sich der Pemaquid Point Light, der als einer der ältesten Leuchttürme Maines gilt. Der schöne Leuchtturm an der Ostküste Amerikas ist zugleich ein Symbol auf der State Quarter (Gedenkmünze) aus dem Jahr 2003. Die Lage des Turms ist einzigartig; durch die Eiszeit wurde das abfallende Gestein außergewöhnlich abgehobelt. Er thront auf einem Granitkliff und wacht von dort aus über den stürmischen Atlantik. Er wurde zwischen 1826 und 1827 erbaut und ist seit 1827 in Betrieb. Der weiße Leuchtturm ist 11,6 m hoch und verfügt über eine schwarze Laterne. Im Haus des Leuchtturmwärters wurde 1972 das Fishermen's Museum errichtet. Seit dem zeigt das Museum die Geschichte der Fischerei und der zugehörigen maritimen Industrien in Bristol und Neuengland. Durch die vielen Exponate, Dioramen und Fotografien, erhalten die Besucher einen Einblick in die Kultur und das Erbe, die Bristol und andere Fischerdörfer an der Küste Maines geprägt haben.

Brunswick

Brunswick

Am Androscoggin River liegt die Stadt Brunswick im schönen Bundesstaat Maine. Die Stadt hat ca. 20.278 Einwohner (Stand 2010) und ist Heimat des Bowdoin College. Im Norden grenzt sie zudem an die Merrymeeting Bay.

Geschichte
Brunswick entstand durch die Gründung der ersten Siedlung an den Wasserfällen des Androscoggin River im Jahre 1628. Ihr Stadtrecht erhielt die "Siedlung" 1738 und wurde zu Ehren des Hauses Braunschweig benannt.

Verkehr
Brunswick ist an einige verkehrsreiche Straßen wie die Interstate 295 gebunden. Zu dem führen durch die Stadt die U.S Highways 1 und 201. Verschiedenen Bahnstrecken verbinden die Stadt mit Gebieten und Städten in der Region.
Von 1896 - 1937 besaß Brunswick eine Straßenbahn.

Unser Reisetipp:

Etwas Kultur und ausgefallene Shows in Brunswick bietet das Pickard Theater. Das gotische Gebäude aus Granit und Buntglas liegt direkt auf dem Bowdoin College. Während der Sommersaison erwarten Sie besondere Shows mit talentierten Künstlern. Das Theater wird vom Maine State Music Theater betrieben und besitzt 600 Sitzplätze.

Harriet Beecher Stowe House

In Brunswick, in der 63 Federal Street, befindet sich das Harriet Beecher Stowe House. Das historische Haus ist ursprünglich als Stonemore House bekannt. Harriet Beecher Stowe und ihr Ehemann mieteten es, da ihr Mann im nahe gelegenen Bowdoin College unterrichtete. Sie lebte zwischen 1850 und 1852 in diesem Haus und schrieb während dieser Zeit den bekannten Roman Onkel Toms Hütte (Uncle Tom's Cabin), ein Anti-Sklaverei Roman, der weltweit für Aufsehen und Furore sorgte. Erbaut wurde es 1837 und im Jahr 1962 wurde es als National Historic Landmark ausgezeichnet. Nur vier Jahre später erfolgte die Eintragung in das National Register of Historic Places. Das Beecher Stowe House ist in Besitz des Bowdoin College und nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.

Joshua L. Chamberlain Museum

An der Ecke der Maine und Potter Street in Brunswick, befindet sich das Wohnhaus des ehemaligen Präsidenten des Bowdoin College und Gouverneurs von Maine, Joshua L. Chamberlain. Chamberlain, der auch General im Amerikanischen Bürgerkrieg war lebte hier für mehr als 50 Jahre. Nachdem er das Haus gekauft hatte, führte er zahlreiche Umbauten und Renovierungen durch. Das Haus ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Räume die während einer geführten Tour besichtigt werden, sind der Dining Room, Curvy Room, Longfellow Parlor, Entryway, Governor's Room, Library, Formal Parlor und der Architectural History Room. Einzelne Stücke die außerdem ausgestellt werden, sind die Stiefel die Chamberlain in der Schlacht von Gettysburg trug, sein Stuhl und Schreibtisch aus seiner Zeit als Gouverneur, der Sattel seines Pferdes Charlemagne und das Minié-Geschoss, das Chamberlain in der Schlacht von Petersburg fast das Leben nahm.

Peary-MacMillan Arctic Museum

Das Peary-MacMillan Arctic Museum ist ein Museum in der Hubbard Hall des Bowdoin College in Brunswick. Es wurde nach den zwei Arktis-Forschern und Bowdoin College Absolventen Robert E. Peary und Donald B. MacMillan  benannt und ist eines von zwei Museen in den USA, das sich nur Arktis-Studien widmet. Gegründet wurde das Museum 1985. Peary und MacMillan unternahmen gemeinsam aber auch alleine zahlreiche Expeditionen in die Arktis. Das Museum zeigt Ausstellungen zu verschiedenen Aspekten der Arktis, angefangen vom natürlichen Leben, wie Pflanzen und Tieren, bis hin zum kulturellen Leben der Menschen die aus der arktischen Region stammen. Artefakte der Sammlung beinhalten Pearys und MacMillans Ausrüstungsgegenstände, anthropologische Objekte, Inuit-Kunst, Filme, Archivalien und Naturalien. Der Eintritt ist frei.

Pejepscot Historical Museum

Gegründet im Jahr 1888 und eine der ältesten historischen Gesellschaften in Maine, hat es sich die Pejepscot Historical Society zur Aufgabe gemacht, die Geschichte Brunswicks, Topshams und Harpswells zu bewahren und zu teilen. Besucher können in der Bibliothek alles über die Geschichte dieser Region erfahren. Das Pejepscot Historical Museum ist eines der drei historischen Museen, die durch die Historical Society ins Leben gerufen wurden. Es ist das ganze Jahr über geöffnet und zeigt in verschiedenen Ausstellungen die Geschichte dieser Region. Das Pejepscot Historical Museum wurde nach den Ureinwohnern Amerikas benannt, die in der Region Brunswick lebten. Das Museumsgebäude wurde 1858 im Italiante Architekturstil erbaut. Der Eintritt ist frei.

Skolfield-Whittier House

Das Skolfield-Whittier House ist ein viktorianisches Museum der Pejepscot Historical Society in Brunswick. Es wird auch oftmals als Zeitkapsel betitelt, denn es ist seit der viktorianischen Ära unberührt. Das Haus wurde zwischen 1858 und 1862 für die Söhne des wohlhabenden Schiffsbauers George Skolfield erbaut. Eine Seite des Hauses ist im Italiante-Stil errichtet. Nach dem Tod des letzten Skolfield-Sohns, heiratete seine Tochter Eugenie, Frank Whittier, der Maines erster Rechtsmediziner war. Zusammen lebten sie hier mit ihren drei Töchtern. Nachdem Frank Whittier 1924 gestorben war, ging Eugenie auf Reisen und besuchte das Haus gemeinsam mit den Töchtern nur noch im Sommer. Das letzte überlebende Familienmitglied überließ das Anwesen der Pejepscot Historical Society. Das Museum ist während der Sommersaison für geführte Touren geöffnet.

Camden

Maine Windjammer Cruises

Um die wunderschöne Landschaft Maines näher zu entdecken und mal aus einer anderen Perspektive zu sehen, ist eine Segeltour mit Windjammer Cruises die optimale Möglichkeit. Startpunkt einer Windjammer Segeltour ist Camden, der Sitz dieses traditionellen Unternehmens. Die Flotte der Windjammer Cruises besteht aus den drei Großseglern Grace Bailey, Mercantile und Mistress. Das Flaggschiff der Maine Windjammer Cruises, ist die Grace Bailey, die 1882 gebaut wurde. Die Mistress ist im Gegensatz zu ihren Schwesterschiffen sehr klein. Sie ist zwar nur für 6 Personen geeignet, bietet aber somit auch mehr Privatsphäre und Individualität. Maine Windjammer Cruises besteht bereits seit 1936 und fasziniert Jahr für Jahr Menschen auf der ganzen Welt. Die Kombination zwischen einem Segelurlaub, bei dem man selber mit anpacken und nebenbei noch ein ganz besonderes Gefühl von Freiheit und Luxus erleben kann, macht hier wohl den besonderen Reiz aus. Frühs wird man von dem Duft von gebrühten Kaffee und frisch gebackenen Backwaren geweckt, das Frühstück und Mittagessen genießt man an Deck mit herrlichem Panorama und am Abend kommt man in den Genuss eines typischen "New England Lobster Bake" (Hummerparty) - was kann es Schöneres geben...

Cape Elizabeth

Cape Elizabeth Lights

In Cape Elizabeth befindet sich der gleichnamige Leuchtturm Cape Elizabeth Lights der auch als Two Lights bekannt ist. Der östliche der beiden Türme ist im Gegensatz zum westlichen Turm noch aktiv. Errichtet wurde Two Lights bereits 1828 und er wurde außerdem in das National Register of Historic Places. Man behauptet der weiße Turm und das Häuschen mit seinem roten Dach, seien das meistfotografierte Motiv Maines und das ist verständlich, denn er ist noch original und befindet sich in einer traumhaften Lage. Besonders am Abend ist das Panorama einmalig und wunderschön.

Portland Head Light

Inmitten des Fort Williams Park, südlich von Portland an der Küste Cape Elizabeths, befindet sich Maines ältester Leuchtturm. Der 23 m hohe Turm sendet zur Orientierung für die Meeresdampfer noch heute weißes Licht aus. Das im Jahr 1891 errichtete Leuchtturmwärterhaus dient als Museum und zeigt von Mitte April bis Mitte Dezember verschiedene Exponate zur Leuchtturmgeschichte. Bereits 1787 wurde der Leuchtturm errichtet, doch im Laufe der Jahre fanden immer wieder Umbauten und Renovierungen statt.

Castine

Wilson Museum

Das Wilson Museum befindet sich in Castine und wurde vom Geologen Dr. John Howard Wilson gegründet.1891 kam Wilson mit seiner Mutter nach Castine. Den westlichen Teil des Landes nutzte sie, um ein Museum für Johns Sammlungen aufzubauen. Drei weitere Gebäude wurden in den späten 1960ern hinzugefügt, diese waren der Blacksmith Shop, das Hearse House und das John Perkins House. In den Ausstellungen werden Steine, Mineralien, Muscheln, prähistorische Artefakte aus Nord- und Südamerika, frühe Waffen und Schusswaffen, Schiffsmodelle, eine nachgebaute Küche aus dem Jahr 1805 und ein viktorianischer Salon gezeigt. Der Blacksmith Shop zeigt eine typische Schmiede aus dem Jahr 1860. Das John Perkins House wurde 1763 als einstöckiges Haus erbaut und 1783 vergrößert und ausgebaut. Heute können die Küche, sowie vier weitere Zimmer besichtigt werden, die noch genauso wie damals aussehen. Im Hearse House werden Leichenwagen ausgestellt, die vor über 100 Jahren im Sommer und im Winter genutzt wurden.

Cushing

Olson House

Das Olson House ist ein koloniales Bauernhaus mit 14 Zimmern. Es wurde in den späten 1700ern von Captain Samuel Hathorn gebaut. Die Nachfahren Christina und Alvaro Olsen erbten das Haus 1929. Bekannt wurde das Olson House durch das Gemälde Christina's World von Andrew Wyeth. Das Haus und seine Bewohner Christina und Alvaro, wurden in zahlreichen Gemälden und Skizzen von Wyeth von 1939 bis 1968 dargestellt. Die Olsons und ihr Haus waren für Wyeth eine große Inspiration, insbesondere die Geschichte von Christina, die ihre Beine durch Polio verloren hat. Das Haus an sich hat ihn deshalb so fasziniert, weil es für ihn der Inbegriff von Neuengland und Maine war. 1991 wurde das Haus zum Farnsworth Art Museum umgewandelt, ein Kunstmuseum mit einer Vielzahl von Wyeths Werken, darunter Zeichnungen, Aquarelle und Temperagemälde mit Christina Olson, ihrem Bruder Alvaro und dem Haus selbst. Das Haus wurde 2011 als National Historic Landmark ausgezeichnet und in das National Register of Historic Places aufgenommen.

Ellsworth

Woodlawn Museum, Gardens & Park

John Black erbaute zwischen 1824 und 1827 das imposante 72 Hektar große Woodlawn Anwesen nahe Ellsworth. Hier lebten einst drei Generationen der Familie Black. Die berühmte Black Mansion ist auch als Woodlawn-Black House bekannt. Das Wohnhaus der Familie wurde im Georgianischen Style erbaut und auch in das National Register of Historic Places aufgenommen. Besucher können das historische Hausmuseum erkunden, in den Gärten und dem öffentlichen Park spazieren gehen, Krocket spielen, unberührte Wanderwege entdecken und noch vieles mehr. Das Haus ist noch so eingerichtet, u. a. mit originalen Haushaltsgegenständen, wie es zu Lebzeiten der Familie war. Zu sehen sind außerdem europäische und amerikanische Einrichtungsgegenstände, Portraits, Teppiche aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, Bücher, Familienfotografien, Schlitten und Wagen, sowie eine große Sammlung an Porzellan und Glaswaren. Die Landschaft Woodlawns ist genauso wichtig für die Geschichte, wie die Gebäude und Sammlungen. Einst war Woodlawn eine Farm, überbliebene Steinmauern weisen noch heute darauf hin. Die Gärten von Woodlawn sind lebendige Orte voller Farbe und süßer Düfte. Eine Fliederhecke umschließt den Garten, der 1903 im Colonial Revival Style entworfen wurde. Im Woodlawn Farmers Market kann man regionale Produkte genießen. 1969 wurde das schöne Anwesen in das National Register of Historic Places aufgenommen.

Fort Kent

Fort Kent State Historic Site

Der Bau dieses historischen Forts, wurde 1839 fertiggestellt und befindet sich im gleichnamigen Ort Fort Kent, am Zusammenfluss des Fish River und dem St. John River. Das einzige was vom ehemaligen Fort heute übrig geblieben ist, ist das Blockhaus. Erbaut wurde es, um die Staatsgrenzen zu sichern, die durch die Aroostook Wars in Gefahr zu sein schienen. Das Blockhaus ist ein zweistöckiges Gebäude mit Wänden aus Zedernholz. Seinen Namen erhielt das Fort nach dem Gouverneur Edward Kent. Fort Kent war die erste historische Sehenswürdigkeit Maines. Es wurde als National Historic Landmark ausgezeichnet und in das National Register of Historic Places aufgenommen.

Gorham

Baxter House Museum

Das historische Hausmuseum befindet sich in Gorham. Es wurde 1797 im Federal-Architekturstil von Isaac Gilkey erbaut. 1812 wurde es schließlich an Dr. Elihu Baxter verkauft. Baxters jüngster Sohn wurde hier geboren und Jahre später Bürgermeister von Portland für sechs Amtsperioden. 1907 machte Baxter dem Gouverneur Robie den Vorschlag, eine öffentliche Bibliothek zu finanzieren, wenn er im Gegenzug dazu sein Elternhaus als Museum umwandeln könne. Robie stimmte dem zu und nur ein Jahr später eröffnete das Museum in Gorham. Das Museum wurde außerdem in das National Register of Historic Places aufgenommen. Viele Bürger haben dem Museum Gegenstände gespendet. Baxter hat einen Raum mit alten Möbeln und Büchern seiner Familie ausgestattet. Das Museum zeigt mit den Artefakten die Geschichte Gorhams und versucht einen Eindruck davon zu vermitteln, wie die Bewohner damals hier lebten.

Kennebunk

Brick Store Museum

In Kennebunk befindet sich das Brick Store Museum. Das schöne historische Haus wurde 1936 erbaut und war eines der wenigen Museen, das während der Weltwirtschaftskrise eröffnete. In verschiedenen Sammlungen und Ausstellungen wird das Erbe Kennebunks dargestellt. Ausgestellt werden Gemälde aus dem 19. Jahrhundert sowie Schiffsbauwerkzeuge, Kleidung aus dem 18. Jahrhundert, zeitgenössische Kunst, Haushaltswaren, maritime Artefakte, Fotografien, Briefe, Postkarten und noch viel mehr. Im Herzen von Kennebunks National Register Historic District, liegt das Museum in der Main Street. Der Brick Store Museumskomplex bildet den ältesten kommerziellen Block Kennebunks, da die Anfänge von 1810 bis 1860 reichen. Die Gebäude die heute dem Museumskomplex angehören, waren einst eine Bibliothek, ein Telegrafenamt, ein Möbelgeschäft, ein Lebensmittelgeschäft, eine Autowerkstatt, ein Warenhaus und Wohnungen.

Wedding Cake House

In Kennebunk befindet sich das meist fotografierteste Haus des Bundesstaates Maine, das Wedding Cake House, das auch als George W. Bourne House bekannt ist. Den Spitznamen "Wedding Cake" verdankt das Haus seinem besonderen Aussehen mit den auffälligen Verzierungen, das sehr an eine Hochzeitstorte erinnert. Das historische Haus in der Summer Street, wurde 1825 vom Schiffsbauer George W. Bourne errichtet. Er baute zudem eine Scheune, die er mit dem Haupthaus verband, doch nach einem Brand wurde diese zerstört. In Mailand ließ er sich von der Schönheit der im gotischen Stil erbauten Kathedrale inspirieren und baute daraufhin das Kutscherhaus und die Scheune in einem Stil, der später als Carpenter Gothic Stil in der Architektur bekannt sein würde. Nach einer Restaurierung durch die letzten Verbliebenen, wurde es 1984 fertig gestellt und steht seit 2005 der Öffentlichkeit zur Verfügung.

Kennebunkport

Sea Shore Trolley Museum

In Kennebunkport befindet sich das Seashore Trolley Museum, das angeblich größte und älteste Museum mit Fahrzeugen des öffentlichen Personennahverkehrs weltweit. Das Museum wurde 1939 gegründet und verfügt über eine Sammlung mit mehr als 260 Fahrzeugen. Im Museum werden größtenteils Straßenbahnen ausgestellt, doch es gibt auch einige Oberleitungsbusse, U-Bahnwagen sowie Omnibusse. Die Fahrzeuge kommen größtenteils aus Neuengland, aber auch aus anderen Gebieten der USA und Kanada, Japan, Australien, Ungarn, Italien, Deutschland, England und Schottland. Die ausgestellten Fahrzeuge befinden sich in drei Depots und wurden allesamt in einen fahrbereiten Zustand restauriert. Die restaurierten Fahrzeuge fahren zu bestimmten Zeiten auf der museumseigenen 2,41 km langen Strecke vom Besucherzentrum bis zum Talbot Park und zurück. Neben dem Besucherzentrum im Hauptgebäude, gibt es noch einen Verkaufsladen, eine Snack Bar sowie einen Ausstellungsraum mit verschiedenen Exponaten und eine Halle für Restaurierungsarbeiten, die besichtigt werden können.

Kingfield

Ski Museum of Maine

In Kingfield befindet sich das Ski Museum of Maine, das es sich zum Ziel gemacht hat, die Geschichte und das Erbe des Skisports zu erhalten. Der Schwerpunkt liegt auf Artefakten und Dokumenten im Zusammenhang mit Maine. Im Jahr 2009 zog das Museum von Farmington nach Kingfield. Es befindet sich nun an der Route 27 in der Innenstadt Kingfields, nahe dem historischen Herbert Hotel und 15 Meilen vom Sugarloaf Mountain entfernt. Die Sammlung umfasst rund drei Dutzend Paare von Skiern die in Maine gefertigt wurden und aus dem frühen 20. Jahrhundert stammen, sowie zahlreiche Exemplare von Leder-Skischuhen und einer Vielzahl von Zubehör. Das Museum entstand 1995 als Mitglieder des Sugarloaf Ski Clubs sich während einer Bereinigungsaktion dazu entschlossen ein Museum als Endlager zu schaffen. Die Sammlung beinhaltet außerdem mehrere tausend Sugarloaf Ski Club Dokumente, eine wertvolle Sammlung von Aufzeichnungen und Zeitungsausschnitten über Clubs und Skigebiete der Region Bangor, ein Paar Mini-Skier, Skiausrüstung, Skier, Boots, Accessoires und auch Fotografien.

Lewiston

Basilica of Saints Peter and Paul

In Lewiston befindet sich die Basilica of Saints Peter and Paul, die auch St. Peter and Paul Church genannt wird und der römisch-katholischen Diözese Portland angehört. Ihren Namen erhielt sie nach den Heiligen Petrus und Paulus. Die Basilika Saint Petrus und Saint Paulus ist die zweitgrößte Kirche Neuenglands und wurde in das National Register of Historic Places aufgenommen. Sehenswert ist die Kirche allemal, nicht nur wegen ihrem gotischen Architekturstil, sondern auch wegen der Inneneinrichtung.

Kora Temple

In Lewiston, in der 11 Sabattus Street, befindet sich der Kora Temple, ein historisches Freimaurer-Gebäude. Er wurde 1908 von einem alten arabischen Orden, dem "Nobles of the Mystic Shrine", gebaut. Die Shriners sind eine brüderliche Organisation, die mit der Freimaurerei verbunden sind. Sie sind außerdem für ihre karitativen Werke, wie die Shriners Hospitals for Children, die Kindern kostenlose medizinische Versorgung bieten, bekannt. Der historische Kora Temple wurde 1975 in das National Register of Historic Places aufgenommen.

Livermore

Norlands Living History Center

In Livermore befindet sich das Norlands Living History Center, das einst das Wohnhaus der Familie Israel und Martha Washburn war. Sie waren eine der großen politischen und industriellen Dynastien des 19. Jahrhunderts. Heute ist das Anwesen ein Museum, das das Leben des 18. und 19. Jahrhunderts auf einer Farm veranschaulicht. Das Washburn-Norlands Living History Center bietet eine Vielzahl an interaktiven Programmen, die es den Gästen ermöglichen, das Leben im Maine des 18. und 19. Jahrhunderts hautnah zu erleben. Das Washburn-Norlands Anwesen besteht aus vier historischen Gebäuden, dem Herrenhaus, der Bibliothek, dem Meeting House und dem Schulhaus. Jedes dieser Gebäude wurde restauriert und ist nun ein eigenes kleines Museum. Es wird eine Vielzahl von Sammlungen und Artefakten ausgestellt, unter ihnen Gemälde und Kunstwerke, originale Washburn Artefakte, historische Kleidung, Bücher, Mobiliar und noch viel mehr.

Newfield

Willowbrook Museum Village

Auf ungefähr 4 Hektar erstreckt sich dieses Freilichtmuseum in Newfield. Es bietet einen Einblick in das Leben des 19. Jahrhunderts und ist genau das Richtige für Geschichtsinteressierte. Hier gibt es zwei historische Häuser mit Scheunen, eine nachgebaute Schule, einen Musikpavillon und einen Mühlenteich. Für einen Besuch im Willowbrook Museum Village sollte man ungefähr drei Stunden einplanen. Pferdeschlitten und Wagen, eine Concord Postkutsche aus dem Jahr 1849, ein Armitage-Herschell Karussell aus dem Jahr 1894 und Gasmotoren können hier ebenso besichtigt werden, wie Ausstellungen verschiedener Waren und Werkzeuge. Man kann außerdem einen Schmied, Besenmacher, Kanubauer, Böttcher, Schuster, Sattler, Buchdrucker, Stellmacher und Forstarbeitern bei der Arbeit zu sehen. Auf dem gesamten Gelände gibt es Möglichkeiten für ein Picknick oder man genießt ein Lunch im Sandwich Shop & Ice Cream Parlor.

New Gloucester

Sabbathday Lake Shaker Village

Nahe New Gloucester befindet sich das Sabbathday Lake Shaker Village. Hier leben die letzten drei Mitglieder der Shakergemeinde. Das genaue Gründungsdatum der Shakersiedlung am Sabbathday Lake ist nicht bekannt, vermutet wird aber dass sie zwischen 1782 und 1793 gegründet wurde. Um ein gottgefälliges Leben zu leben, hatten handwerkliches Geschick und Fleiß für sie höchste Priorität, was dazu führte dass sie in der damaligen Zeit zu den wohlhabendsten Menschen gezählt haben. Die Shaker am Sabbathday Lake waren reine Selbstversorger. Noch heute können Besucher in die Geschichte dieser äußerst gläubigen Gemeinde eintauchen und die erhaltenen Gebäude, wie das Community Meetinghouse, die Shaker Library, Ox Barn (Ochsen Scheune), The Girl's Shop, Cart and Carriage Shed, das Brooder House, Herb House und das Wood House. Im Shaker Museum (größtes Repositorium der Shaker-Kultur im Bundesstaat Maine) wird die Geschichte der Gemeinde dargestellt. Besucher sollten sich jedoch unbedingt an die Regeln halten und sich respektvoll gegenüber den Bewohnern zeigen, Hunde und andere Haustiere sind beispielsweise auf dem gesamten Areal nicht erlaubt. Die Siedlung erklärte man 1974 zum National Historic Landmark.

New Portland

Nowetah's American Indian Museum

In New Portland befindet sich das Museum mit angeschlossenen Laden, das bereits seit 1969 besteht. Gegründet wurde es von Nowetah Cyr-Curator, einer Nachkommin der St. Francis Abenaki und Paugussett Indianer. Nowetah's Indian Store and Museum liegt ganz malerisch an einem Waldrand inmitten der wunderschönen Western Mountains von Maine. Das familiär geführte Museum möchte die Kultur der amerikanischen Ureinwohner in entsprechenden Schulungen, Tänzen und spirituellen Riten erhalten und weitergeben und Respekt vor Mutter Erde lehren. Besucher können hier auf 2.400 m² indianische Kultur erleben. Ausgestellt werden u.a. Specksteinschnitzereien, Traumfänger, Pfeile und Bögen, Frachtschlitten, krumme Messer, prähistorische Keramikwaren, Teppiche, indianische Puppen, Halsketten und noch viel mehr. Eine Wand des Gebäudes ist mit Tierfellen und Häuten behangen.

Ogunquit

Ogunquit Museum of American Art

Das Museum beherbergt eine eindrucksvolle Kollektion moderner amerikanischer Malerei und Skulpturen des 20. Jahrhunderts. Das Ogunquit Museum of American Art wurde 1953 gegründet. Im Museumshop kann man Nachbildungen besonderer Kunstwerke und Geschenkartikel kaufen. Das Grundstück des Museums ist außerdem gesäumt mit schönen Rasen und Grünflächen, Skulpturen, einen Pool und abgelegenen Bänken, um die Ruhe zu genießen.

Old Orchard Beach

Palace Playland

In der Stadt Old Orchard Beach befindet sich der Vergnügungspark Palace Playland, er ist der einzige Freizeitpark Neuenglands, der sich am Strand befindet. Mit seinen vielen Fahrgeschäften, Karussells und Achterbahnen bietet Palace Playland für die ganze Familie einen aufregenden und unterhaltsamen Strandtag der etwas anderen Art. Der Park ist nur an ausgewählten Tagen in der Sommersaison geöffnet.

Orono

Hudson Museum

In Orono befindet sich das Hudson Museum, das im Collins Center for the Arts untergebracht ist und von der University of Maine betrieben wird. Errichtet wurde das Anthropologiemuseum 1986. Die Sammlung des Museums beinhaltet Körbe von amerikanischen Ureinwohnern und Werkzeuge für die Herstellung solcher Körbe, prä-kolumbianische Keramikwaren, Waffen und Goldschmiedearbeiten, Schmuck, Töpferartikel, Textilien, Bekleidung, Werkzeuge und zeitgenössische Kunst der amerikanischen Ureinwohner.

Peaks Island

Umbrella Cover Museum

Das Umbrella Cover Museum befindet sich in Peaks Island und widmet sich einer großen Sammlung von Schirmbezügen. Die Idee für ein solches Museum hatte Nancy Hoffman, die mehr als 60 Schirmbezüge aus über 30 Ländern gesammelt hatte. 1996 gründete sie schließlich ihr erstes, kleines Museum in ihrer Küche, doch als die Sammlung wuchs, zog das Museum um. Die Mission des Museums ist es, die alltäglichen Dinge im Leben wertzuschätzen. Es geht darum die Wunder und die Schönheit der einfachsten Dinge kennenzulernen und zu wissen, dass diese auch immer eine Geschichte haben. Von Barbiepuppen-Bezügen bis Sonnenschirmbezügen ist alles vertreten. Es gibt auch Sonderausstellungen, wie die "People and Their Covers" und "New Umbrella Cover Fashions".

Poland Springs

All Souls Chapel

In Poland Spring befindet sich die historische Kapelle All Souls Chapel. Sie wurde 1912 ursprünglich für Gäste und Mitarbeiter des Poland Spring Resort erbaut und hat seit mehreren Jahren einen zentralen Platz im National Register of Historic Places. In der Kapelle befinden sich mehrere handbemalte Fenster und eine wundervolle Orgel des Typs Opus 564. Die Kapelle wird hauptsächlich für Hochzeiten, Taufen, Aufführungen und Konzerte genutzt. Sie wurde auf dem höchsten Punkt des Grundstücks erbaut und überblickt von dort aus die grandiose Umgebung.

Portland Maine

Portland

Die wohl größte Hafenstadt in Maine ist Portland und liegt direkt an der Casco Bay (Atlantischer Ozean). Ebenfalls zur Stadt gehören die in der Casco Bay liegenden Inseln. Diese sind mit der Fähre zu erreichen.
Portland hat ca. 66.194 Einwohner (Stand 2010) und war bis zum Jahre 1831 die Hauptstadt von Maine.

Geschichte

Portland wurde 1632 als Handels- und Fischersiedlung gegründet. Aufgrund von Überfällen durch Indianer wurden zwischen 1675-1690 fast alle Einwohner getötet. 1716 gründete Samuel Moody den heutigen Hafen und nannte ihn Famloth Neck. Während des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges wurde die Stadt vollständig zerstört und 1786 wieder aufgebaut.
Im Jahre 1866 zerstörte ein gewaltiges Feuer einen großen Teil der Stadt. Grund war ein weggeworfener Feuerwerkskörper. Dieser setzte ein Geschäft in der Commercial Street in Flammen, die wiederum auf das Brown Sugar House übergriffen. Von dort aus verbreitete sich das Feuer über die Stadt. Fast 1.500 Gebäude wurden zerstört und rund 10.000 Menschen wurden obdachlos. Beim anschließenden Wiederaufbau verbreiterte man die Straßen und das heutige Bild Portlands entstand.

Verkehr

Portland besitzt einen internationalen Flughafen sowie mehrere Bahnhöfe mit Anbindung an Städte aus der Region. Von 1862 bis 1941 besaß die Stadt zudem noch eine Straßenbahn.

Wissenswertes

Die gleichnamige Stadt Portland in Oregano wurde von Francis Pettygrove gegründet. Er benannte sie Stadt nach seiner Heimatstadt: Portland in Maine.

Unsere Reisetipps:

Portland ist der perfekte Ort für Schleckermäuler. Kleine Brauereien bieten verschiedene Biere an und die Nähe zum Meer sorgt für frischen Fisch und Meeresfrüchte. Melden Sie sich auf jeden Fall zu einer kulinarischen Tour an.

Cathedral of the Immaculate Conception

In Portland befindet sich die Cathedral of the Immaculate Conception, die zugleich die römisch-katholische Diözese Portlands ist. Der Bau der historischen Kathedrale in der Cumberland Avenue begann 1866 unter dem Architekten Patrick Keeley. Die Kathedrale wurde im neo-gotischen Architekturstil errichtet und ist aufgrund ihrer Optik besonders sehenswert. Sie wurde außerdem in das National Register of Historic Places aufgenommen. Der größte der drei Kirchtürme ist ca. 62 m hoch und somit der höchste seiner Art in der Stadt Portland.

Etz Chaim Synagogue

Die Etz Chaim Synagogue in Portland ist die einzige Synagoge im europäischen Stil, die noch aus der Einwandererzeit stammt. Sie wurde 1921 als eine englischsprachige Synagoge erbaut und nicht als traditionell jüdischsprachige.

Maine Narrow Gauge Railroad Museum

In Portland an der Casco Bay befindet sich das Schmalspurbahnmuseum Maine Narrow Gauge Railroad Museum. Nachdem 1991 die Edaville Railroad (Museumsbahn in Massachusetts) aus finanziellen Gründen geschlossen werden musste, wurde 1993 die Maine Narrow Gauge Railroad Company and Museum gegründet. Die Fahrzeuge der Bahn stammen zum Großteil aus ehemaligen Schmalspurbetrieben Maines. Die Museumsstrecke mit einer Länge von 2,5 km verläuft parallel zur Fußgängerpromenade an der Küste entlang. Im Museum können u. a. die Lok 4 der Monson Railroad, die Loks 7 und 8 der Bridgton & Saco River Railroad und eine umgebaute Motordraisine der Sandy River and Rangeley Lakes Railroad besichtigt werden.

McLellan-Sweat Mansion

Die McLellan-Sweat Mansion (auch The McLellan House) ist ein historisches Hausmuseum in der 111 High Street in Portland. Es bildet den hinteren Teil des "Portland Museum of Art"-Komplex. Erbaut zwischen 1800-1801 für den wichtigen Reeder Hugh McLellan, wurde es von dem aus Ipswich stammenden Architekten John Kimball entworfen. Nach einem Eigentümerwechsel wurde das Anwesen 1880 von Lorenzo De Medici Sweat gekauft. Jahre später vermachte es seine Witwe an die Portland Society of Art (heute Portland Museum of Art). Die L.D.M. Sweat Memorial Galleries wurden von John Calvin Stevens entworfen und 1911 hinter dem Haus angebaut. 1970 wurde das Haus in das National Register of Historic Places aufgenommen. Nach einer umfangreichen Restaurierung hat das McLellan House im Jahr 2002 wiedereröffnet.

Portland Museum of Art

Das Gebäude an sich ist schon einen Besuch wert. Errichtet wurde es 1882 vom Architekten M. Pei. Ungefähr 100 Jahre später wurde das Gebäude durch einen zusätzlichen Bau ergänzt. Das Museum beherbergt eine umfangreiche Sammlung verschiedener Kunstwerke amerikanischer und europäischer Maler des 19. und 20. Jahrhunderts.

Portland Observatory

Der Turm Portland Observatory wurde 1807 in Portland erbaut. Der Holzfachwerkturm, dessen Fundament aus Stein ist, ist der letzte maritime Signalturm der USA. Der 7stöckige Portland Observatory ist achteckig und 26,2 m hoch. Portland Observatory wurde errichtet, damit sich die Kaufleute auf neue Schiffsladungen vorbereiten konnten. So veranlasste der Kapitän Lemuel Moody den Bau des Aussichtsturms im Jahr 1807 auf dem Hügel Munjoy Portlands. Zur Zeit des Krieges 1812, wurde er unter anderem auch als Wachturm genutzt. 1972 wurde er schließlich in das National Register of Historic Places aufgenommen.

Tate House Museum and Gardens

In Portland, in der 1270 Westbrook Street, befindet sich das historische Tate House. Das schöne Stadthaus im georgianischen Architekturstil wurde 1755 für Captain George Tate und seine Familie erbaut. Als das einzige vorrevolutionäre Haus im Großraum Portland, das für die Öffentlichkeit zugänglich ist, bietet es beeindruckende antike Möbel, ein schönes Gelände mit Kräutergärten und eine einzigartige Architektur. Dies alles ermöglicht einen aufschlussreichen Einblick in das 18. Jahrhundert und in das Leben des kolonialen Maines.

Victoria Mansion

Die Victoria Mansion, die auch als Morse-Libby House oder Morse-Libby Mansion bekannt ist, befindet sich in Portland und ist ein beispielhaftes Wahrzeichen für amerikanische Wohnarchitektur. Das Haus war ursprünglich der Wohnsitz des Hoteliers Ruggles Sylvester Morse. Doch nach seinem Tod wurde der aus Portland stammende Händler Joseph Ralph Libby der neue Eigentümer. Das Haus aus rotem Sandstein mit der aufwendigen Innenarchitektur, den opulenten Einrichtungsgegenständen und den ersten technischen Annehmlichkeiten bietet einen Einblick in das verschwenderische Leben im Amerika des 19. Jahrhunderts. Diese Villa im Italiante-Style wurde zwischen 1858-1860 von Henry Austin gebaut. Mehr als 90 % des ursprünglichen Interieurs sind erhalten geblieben, darunter Herter Möbel, kunstvolle Wandmalereien, Kunstwerke, Teppiche, Gasleuchten, Porzellan, Silber und Glaswaren. Die Victoria Mansion wurde als National Historic Landmark ausgezeichnet und in das National Register of Historic Places aufgenommen.

Wadsworth-Longfellow House

In Portland befindet sich das Wadsworth-Longfellow House, das von der Maine Historical Society geleitet wird. Das Haus hat sowohl historische als auch literarische Bedeutung, denn es ist das älteste erhaltene Gebäude der Portland Halbinsel und das Haus in dem der bekannte amerikanische Dichter Henry Wadsworth Longfellow im 18. Jahrhundert aufwuchs. Besucher können noch heute die ursprüngliche Einrichtung sowie persönliche Besitztümer der Familie Wadsworth Longfellow besichtigen. Erbaut wurde das Haus zwischen 1785 und 1786 vom General Peleg Wadsworth und es war das erste Backsteinhaus in Portland. Das Wadsworth-Longfellow House wurde als National Historic Landmark ausgezeichnet und in das National Register of Historic Places aufgenommen.

Rockland

The Maine Lighthouse Museum

Das Maine Lighthouse Museum befindet sich in Rockland, dem Herzen von Maines Midcoast. Das Museum informiert seine Besucher über langjährige Traditionen, Fortschritte in der Entwicklung von Amerikas Leuchttürmen und Instandhaltungsarbeiten, in einer beeindruckenden Sammlung von Artefakten. Von funkelnden Linsen bis zu den herzerwärmenden Geschichten der Leuchtturmwärter und ihrer Familien, ist das Maine Lighthouse Museum wahrhaft Amerikas Leuchtturmmuseum. Das Maine Lighthouse Museum beherbergt die größte und beeindruckendste Sammlung von Leuchtturmartefakten in den Vereinigten Staaten. Das Museum ist ein Must-See für alle, die an Leuchttürme und Amerikas Seefahrtgeschichte interessiert sind. Ausgestellt werden sowohl Gemälde, Flaggen, Schiffsmodelle, Abzeichen, Nebelhörner und selbstverständlich zahlreiche Leuchtturmartefakte. Gegründet wurde das Museum 1968 von Ken Black und es ist das ganze Jahr über geöffnet.

Saco

Funtown Splashtown USA

Im sonnigen Saco bei Portland befindet sich der Funtown Splashtown USA, Neuenglands größter Freizeit- und Wasserpark für Familien. 1967 wurde der Park offiziell durch die Familie Cormier und Dallaire eröffnet. Funtown Splashtown bietet großartige Attraktionen für Groß und Klein. Zahlreiche Achterbahnen und Fahrgeschäfte sowie der liebevoll gestaltete Wasserpark, sorgen für Spaß und Action. Was anfänglich nur ein kleiner Platz mit einer Bogenschießanlage, Go-Kart-Bahn und Mini-Golfplatz neben einem Drive-In war, hat sich im Laufe der Jahre zu einem national bekannten und sehr beliebten Freizeitpark entwickelt.

Searsport

Penobscot Marine Museum

Das Penobscot Marine Museum in Searsport bietet zahlreiche Ausstellungen in unterschiedlichen Abteilungen. Man findet hier regionale Wasserfahrzeuge, Fotografien, marine Kunst, Möbel und Wohnungseinrichtungen, Schiffe und Bootmodelle, Nautikausrüstung, industrielle Artefakte, Schnitzereien, historische Gebäude und Schiffspapiere. Stücke aus diesen Sammlungen werden rund um den Campus in mehreren Ausstellungen und in den Archiven und in den Bibliotheken angezeigt.

Skowhegan

Skowhegan History House Museum & Research Center

Das Skowhegan History House befindet sich in Skowhegan und wurde 1839 im Greek Revival Style erbaut. Er befindet sich am Ostufer des Kennebec River und oberhalb der Skowhegan Falls. Gegründet wurde das Museum 1936 als privates Hausmuseum von Louise Helen Coburn. Ziel war und ist es, die Geschichte Skowhegans in Dokumenten und Artefakten zu erhalten und zu präsentieren. Das Haus ist gefüllt mit Antiquitäten, Möbeln und anderen Dingen aus dem täglichen Leben des 18. bis 19. Jahrhunderts.

South Berwick

Hamilton House

In South Berwick befindet sich das Hamilton House, das auch als Jonathan Hamilton House bekannt ist. Das historische Haus wurde vom Schifffahrtskaufmann Jonathan Hamilton 1785 im georgianischen Architekturstil erbaut. Das Anwesen liegt traumhaft mit Blick auf den Salmon Falls River. Heute zeigt das Hamilton Haus den Einfluss der Tysons im frühen 20. Jahrhundert und es ist bekannt als eines der malerischsten Landhäuser im Colonial Revival Style. Das Anwesen wurde als National Historic Landmark ausgezeichnet und in das National Register of Historic Places aufgenommen.

Sarah Orne Jewett House

Das Sarah Orne Jewett House befindet sich in South Berwick. Das historische Haus wurde 1774 im Georgianischen wie auch im Greek Revival Style erbaut. Hier lebte die Autorin Sarah Orne Jewett. Ihre Arbeit war für Historiker von besonderem Interesse, da sie eine Vorläuferin der frühen Frauenliteratur war und sie Perspektiven zur Lebensqualität im ländlichen Maine des späten 19. Jahrhunderts gezeigt hat. Jewett und ihre ältere Schwester erbten das Haus 1887 und gestalteten es nach ihren eigenem Geschmack. Das Ergebnis war eine Architektur aus dem 18. Jahrhundert mit Antiquitäten, alten Tapeten und Möbeln, die den Einfluss der Arts and Crafts Bewegung gezeigt haben. Geleitet wird das historische Hausmuseum von der Organisation New England. Das Museum ist für Besucher an den Wochenenden von Juni bis Oktober geöffnet. Es wurde als National Historic Landmark ausgezeichnet und in das National Register of Historic Places aufgenommen.

South Portland

Long Creek Air Memorial

Das Long Creek Air Tragedy Memorial befindet sich in South Portland, an der Kreuzung von Westbrook Street und MacArthur Circle West. Die Gedenktafel aus Granit wurde erbaut, um den Opfern des schlimmsten Flugzeugunglücks in Maines Geschichte zu gedenken. Das Unglück geschah am 11. Juli 1944. Damals wollte der US-Army Air Force Leutnant und Fluglehrer Phillip Russell seine Familie während einer Mission besuchen. Doch am Tag des Besuchs war sehr dichter Nebel, seine Familie und Freunde warteten am Flughafen. Sein Flugzeug war nur kurz zu sehen, dann verschwand es wieder im Nebel und wenige Minuten später, hörte man nur noch laute Geräusche und sah wie Flammen einige Meter entfernt empor schossen. Bei dem Unglück wurden 17 Menschen getötet, 20 weitere wurden schwer verletzt. Nur 100 Meilen nördlich am Deer Mountain befindet sich ein ähnliches Denkmal. Denn zufälligerweise geschah hier am gleichen Tag ein weiteres Flugzeugunglück, das als Zweitschlimmstes in der Geschichte Maines gilt.

Standish

Marrett House

Das Marrett House ist ein historisches Haus in Standish, das von der Organisation Historic New England geleitet wird. 1796 kam der junge Absolvent der Harvard University, Daniel Marrett nach Standish und wurde Dorfpfarrer. Das Haus, das er kaufte, hat seinen Status als angesehensten Bürger der Gemeinde verdeutlicht. Drei Generationen der Marrett Familie lebten in dem Haus. Über die Jahre haben Marretts Enkel und Urenkel das Haus renoviert, doch viele Möbel und das Interieur ließen sie als Relikte der Vergangenheit an ihren ursprünglichen Ort. Jedes Zimmer im Marrett Haus präsentiert die wertvollsten Besitztümer der Familie, einschließlich Zinn, Keramik und Textilien aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Ein Staudengarten aus dem frühen 20. Jahrhundert befindet sich neben dem Haus.

Van Buren

Acadian Village

In Van Buren befindet sich eine der größten und umfangreichsten historischen Stätten im Bundesstaat Maine. Am Ufer des malerischen St. John River gelegen, ist das Acadian Village ein Must-See für geschichtsinteressierte Touristen. Das lebende Museum entführt seine Besucher in das späte 18. Jahrhundert, als das Land durch die Akadier (Nachkommen französischer Siedler) besiedelt wurde. Besucher erleben hier die Kultur der Akadier aus erster Hand, während sie durch die Straßen mit den Wohnhäusern und Gebäuden laufen. Außerdem gibt es hier noch einen kleinen Laden, eine Schule, einen Schmiedeladen, ein Museum, einen kleinen Bahnhof, eine Kapelle, eine Getreidemühle und zahlreiche andere Gebäude, die besichtigt werden können. Weitere empfehlenswerte Gebäude, die besichtigt werden sollten, sind das Roy House (ein originales Blockhaus) und das Morneault House. Das Dorf wurde bereits als National Historic Landmark ausgezeichnet.

Waterville

Redington Museum

Das Redington Museum ist ein historisches Museum in Waterville. Das zweistöckige Haus mit den weißen Schindeln wurde 1814 im Federal-Style erbaut. Das Museum ist zugleich der Hauptsitz der Waterville Historical Society. Das Museum ist im Wesentlichen ein historisches Haus mit antiken Möbeln und Exponaten über die Waterville Region. Neben dem Museum steht ein nachgebautes Apothekengebäude, wo einst das ursprüngliche gestanden hat. Im Museum ist außerdem eine Sammlung von Büchern und Manuskripten ausgestellt. Es bietet einen Einblick in das Leben von Neuengland und Waterville in den vergangenen zwei Jahrhunderten. Man findet hier Ausstellungen mit Möbeln, Accessoires, Haushaltsartikeln, Spielzeugen, Werkzeugen, Waffen sowie historische Dokumente und Tagebücher. Das Redington Museum wurde 1978 in das National Register of Historic Places aufgenommen.

Wells

Wells Auto Museum

Im Wells Auto Museum in Wells, befindet sich eine Sammlung von mehr als 80 antiken und klassischen Autos. Die Sammlung erzählt die Geschichte des Automobils und beinhaltet einige seltene und einzigartige Stücke. Man findet außerdem einige Vintage-Motorräder und eine Messe mit Automobilerinnerungsstücken. Für die Kinder gibt es Spiele und Musikautomaten im ganzen Museum. Rolls Royce Silver Ghost Pall Mall Touring, Ford Model "A", ein 1949 Cadillac, Pathfinder Roadster oder der Orient Buckboard, sind nur einige Besonderheiten, die das Museum zu bieten hat. Aus Sammlerliebe hat sich über die Jahre ein gutgängiges Museum entwickelt, dass für wenig Geld Unterhaltung für die ganze Familie bietet und seine Besucher die Geschichte des Automobils hautnah erleben lässt.

Wilton

Wilton Farm and Home Museum

In Wilton befindet sich das Wilton Farm and Home Museum, das eine der besten Sammlungen an landwirtschaftlichen Geräten und Werkzeugen im gesamten Bundesstaat beherbergt. In der Mitte der 1860er baute Rawson Fuller dieses Gebäude, das von G.H. Bass 1911 gekauft wurde. Bass, der 1904 eine Schuhfabrik am Wilton Stream gegründet hatte, brachte hier seine Angestellten unter. Auf vier Etagen dieses imposanten Gebäudes, werden die Sammlungen ausgestellt. Im Untergeschoss befinden sich die Landwirtschafts- und Schuhmacherwerkzeuge, sowie Canal Street Forge wo der Schmied Ray Tilton die Schmiedekunst unterrichtet. Das Erdgeschoss verfügt neben dem Ausstellungsraum und der Küche über einen restaurierten Salon. Die zweite Etage widmet sich der Haushaltsführung, Uniformen, Damenbekleidung, sowie einer umfangreichen Sammlung der Wilton Academy. Exponate von Sylvia Hardy befinden sich im Academy Room. Auf der dritten Ebene befinden sich ein Schlafzimmer und ein Kinderzimmer.

Windham

Seacoast Fun Park and Snow Park

Auf dem Gebiet der Sebago Lake in Windham befindet sich dieser Freizeitpark, der sowohl im Sommer als auch im Winter ein beliebter Touristenmagnet ist. Der Fun Park ist von April bis Oktober geöffnet und eine seiner Hauptattraktionen ist der 100 Fuß hohe Sky Swing. Der Seacoast Snow Park ist für Snow Tubing an den Wochenenden und Feiertagen ab dem 26. Dezember geöffnet. 12 Abfahrten sorgen für jede Menge Spaß beim Snow Tubing. Im Seacoast Fun Park muss kein Eintritt gezahlt werden. Die Besucher zahlen lediglich für die Attraktionen, an denen sie teilnehmen möchten. Das Goodies Cafe ist ein großartiger Ort, um eine kleine Pause einzulegen und um ein warmes oder kaltes Getränk, sowie einen leckeren Snack zu genießen.

Winslow

Fort Halifax

Das älteste Blockhaus der Vereinigten Staaten ist alles, was vom ehemaligen Fort Halifax am Zusammenfluss des Kennebec und Sebasticook Rivers in Winslow erhalten geblieben ist. Englische Siedler bauten die Festung im Jahre 1754, um Siedlungen der Kolonialzeit entlang des Kennebecs zu schützen und es diente als Garnison für die Truppen von 1754-1766. Es ist nur einmal im Jahr, am 4. Juli, geöffnet.

Wiscasset

Castle Tucker

1807 wurde das Haus in Wiscasset vom Richter Silas Lee im Regency-Architekturstil erbaut zur Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs, als Wiscasset der erfolgreichste Hafen östlich von Boston war. Lees Tod und eine Finanzkrise, zwangen seine Witwe das Anwesen zu verkaufen. Das Haus wechselte häufig die Besitzer bis 1858 Captain Richard H. Tucker mit seiner Familie einzog. Sie nahmen zahlreiche Umbauten und Veränderungen der Einrichtung vor, unter anderem wurde der Eingangsbereich im Italiante-Stil neu errichtet. Als das Geld knapp wurde, nahm Mrs. Tucker sog. Kostgänger auf, sie und ihre Tochter verkauften außerdem selbstgebackenen Kuchen und handbemaltes Porzellan um die Haushaltskasse aufzustocken. Dank des Engagements ihrer Nichte Jane Standen Tucker, die nach dem Tod der Familienmitglieder das Anwesen übernahm, konnte das Castle Tucker und sein Charme so erhalten werden, wie es im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert war.

Nickels-Sortwell House

Das Nickels-Sortwell House befindet sich in der Main Street von Wiscasset. Es wurde vom erfolgreichen und angesehenen Reeder und Händler Captain William Nickels 1807 erbaut. Es ist eines der besten Beispiele in der Region für den Federal Style. Das Haus verkörpert die kurze Zeit, als Schiffbau und Seehandel Reichtum und anspruchsvollen Geschmack in dieses Dorf an der Küste Maines gebracht haben. Durch das Jeffersons Handelsembargo war die Familie gezwungen das Anwesen 1814 zu verkaufen. Nachdem es einige Jahre als Hotel genutzt wurde, bekam es 1899 einen neuen Besitzer, den Unternehmer und Bankier Alvin Sortwell. Sie restaurierten das Haus liebevoll und verzierten es im Colonial-Revival Style mit edlen antiken Möbeln. Das historische Haus wurde als National Historic Landmark ausgezeichnet und in das National Register of Historic Places aufgenommen.

Woolwich

Woolwich Historical Society Museum

Ein Besuch des Woolwich Historical Society Museums ist wie eine Zeitreise. Viele Räume sind restauriert und beherbergen Objekte aus dem späten 18. Jahrhundert bis ins frühe 20. Jahrhundert. Das historische Bauernhaus, in dem das Museum untergebracht ist, wurde 1810 erbaut. Seafaring in Woolwich zeigt Gemälde von Schiffen, Fotografien von Seefahrern und Bootsbauern aus Woolwich. Im Crazy Quilt Palor sieht man auf welche Art und Weise sich die Menschen nach einem Arbeitstag entspannt haben. In der Nähstube wird u. a. eine New Home Nähmaschine ausgestellt. Im Loom Room befindet sich ein Webstuhl aus den frühen 19. Jahrhundert und man kann unterschiedliche Spinnräder ansehen. Im Nursery Ausstellungsraum kann man sich ein Kinderbett, eine früh-amerikanische Wiege, einen Kinderstuhl sowie Kinderkleidung ansehen. Weitere Ausstellungsräume sind The Buttertime Kitchen, wo man erfährt wie Butter hergestellt wird, Thirties Pantry, The Apron Strings Laundry, hier wird gezeigt wie aufwändig Wäsche waschen in der Vergangenheit war. Im Farming Yesteryear Shed, dem Schuppen, sieht man all die Werkzeuge und Gegenstände, die im täglichen Leben eines Farmers wichtig waren. Im Milk Room wird gezeigt, wie Milch gelagert und für die Butterherstellung vorbereitet wurde und in der Scheune werden Schlitten und Transportwagen, sowie Kinderspielzeug und Winterequipment (Schlittschuhe und Skier) gezeigt.

York Beach

York's Wild Kingdom

Yorks Wild Kingdom ist ein familienorientierter Tier- und Vergnügungspark in zentraler Lage in York Beach. Er ist von schönen Wäldern und natürlichen Feuchtgebieten umgeben und erstreckt sich auf ein Gebiet von 25 Hektar. Der Vergnügungspark verfügt über einige kleine Shops und Restaurants, eine Kartbahn, Karussells und es ist möglich mit dem Paddelboot eine Runde zu drehen. Das Riesenrad bietet einen beeindruckenden Blick über die Weiten des Ozeans und über die Sandstrände. Mit 75 wunderschönen landschaftlichen Tiergehegen, 18 Fahrgeschäften, fünf Imbisse und zwei Souvenirläden, können Besucher aller Altersklassen einen Tag voller Spaß und Unterhaltung erleben.