Neuengland: Wo Nordamerika am Schönsten ist...

Titelbild Neuenglandreisen.de

Als Neuengland bezeichnet man den europäischsten Teil im Nordosten der USA. Der Begriff Neuengland umfasst die Staaten Connecticut, Maine, Massachusetts, Rhode Island und Vermont. Neuengland blickt auf eine lange und vielfältige Geschichte zurück und wird auch als Geburtsstätte Amerikas bezeichnet, da es der Ursprung englischer Besiedlung in Nordamerika ist. Die Landschaft Neuenglands lässt sich kaum mit Worten beschreiben, doch Attribute wie "einzigartig" und "faszinierend" lassen erahnen, dass diese Region im Nordosten der USA so einige optische Highlights zu bieten hat. Traumhafte weiße Sandstrände, urige Leuchttürme, verträumte Fischerdörfer, zerklüftete Klippen, der spektakuläre Indian Summer, historische Küstenstädte, weiße Kirchtürme, grünes Farmland, überdachte Brücken, eindrucksvolle Panoramen und gemütliche Hafenrestaurants, welche die typischen Spezialitäten Neuenglands, Hummer und "Clam Chowdah", anbieten - auf all das kann man sich hier freuen.

Apartments in Boston
Apartments in Neuengland, Bosten

Egal zu welcher Jahreszeit, Neuengland ist das ganze Jahr über einen Besuch wert. Im Frühling locken blühende Bäume, duftender Flieder und eine gewaltige Blütenpracht, im Sommer die malerischen Strände von Maine oder Rhode Island, im Herbst der einmalige Indian Summer mit seinem Teppich aus farbenprächtigen Wäldern und im Winter die beachtlichen Skipisten der White Mountains und eine zauberhafte Winterlandschaft. Die Jahreszeiten sind in Neuengland sehr ausgeprägt und zeichnen sich durch ihren abrupten Wechsel aus. Im Frühling, der in der Regel von April bis Anfang Juni andauert, kann man sich auf eine blühende Landschaft freuen. Allerdings variieren die Temperaturen dann sehr stark von 4 - 15 °C und für den Fall der Fälle sollte man nicht die Regenjacke vergessen. In den Sommermonaten von Juni bis August, beträgt die durchschnittliche Tagestemperatur 26 - 29 °C. Nachts kann es in den Küsten- und Bergregionen jedoch deutlich kälter werden, sodass warme Kleidung von Vorteil ist. Der Herbst von September bis Anfang November eignet sich sehr gut für Rundreisen. Auch wenn die Temperaturen dann lediglich zwischen 7 - 10 °C schwanken, so ist die angenehme frische Luft ideal für eine Rundreise. Der Herbst gilt unter Kennern als die beste Reisezeit, denn nur dann kann man den legendären Indian Summer, auch Foliage genannt, hautnah erleben. Von Mitte November bis Ende März hält schließlich der Winter Einzug in Neuengland mit Temperaturen um -4 °C. Die Skigebiete um Sugarbush oder Killington, sind ein wahres Mekka für Wintersportler. In den Bergregionen fallen jährlich 2 - 3 Meter Schnee, was vor allem die Skifahrer und Snowboarder begeistern wird.

Kirche in Vermont
Kirche in Neuengland, Vermont

Eine Reise nach Neuengland kombiniert Natur pur mit Geschichte und Kultur. Die endgültige Landschaft Neuenglands wurde durch die letzte Eiszeit vor 10.000 Jahren geprägt. Neuengland bietet viele Überbleibsel der Gründerzeit und man hat Gelegenheit um in die "Alte Welt" einzutauchen. Ganz anders als das "typische" Amerika, wirkt hier alles sehr fein und bescheiden. Dass die Neuengländer stolz auf ihre Geschichte und Vorfahren sind, ist unverkennbar, ebenso wie das hierherrschende Gemeinschaftsgefühl. Um das Erbe aufrechtzuerhalten, werden historische Gebäude renoviert und neue Häuser aus Holz, ganz im Stil der guten alten Zeit, errichtet. Die Neuengländer sind äußerst gastfreundlich, gelten als sehr erfinderisch und legen viel Wert auf ihre Traditionen. Der Einfluss der Kolonialmacht England scheint hier niemals verschwinden zu wollen. Umgangssprachlich bezeichnet man die Einwohner auch als "Yankees", ein Spitzname der im Süden Amerikas als Schimpfwort gilt. Doch die Yankees in Neuengland bekennen sich zu ihren traditionellen Werten zu denen Einfallsreichtum, Klugheit, Fleiß und Bescheidenheit zählen und stehen zu ihrem "Yankeestolz". Vielleicht mag es auch an eben diesen Dingen liegen, weshalb man das schöne Neuengland als das "bessere Amerika" bezeichnet.

Amerika hat Neuengland sehr viel zu verdanken, wenn man bedenkt, dass es Connecticut und Massachusetts waren, die Postkutschen bauten und Revolver herstellten, die später zur Erschließung des Wilden Westens durchaus hilfreich waren, oder Detroit die Geburtsstadt des Automobils, ebenso wie Rhode Island und New Hampshire, die dank ihrer Textilindustrie die amerikanische Bevölkerung "einkleideten".

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