Boston

Boston, die Stadt an der Massachusetts Bay, ist die größte Stadt Neuenglands und gilt zugleich als die heimliche Hauptstadt Neuenglands. Bekannt ist Boston vor allem für die weltberühmte Harvard University die sich in Bostons Vorort Cambridge befindet. Spitznamen Bostons sind "Beantown" oder "The Hub of the Universe". Sie gilt als eine der wohlhabendsten, kulturellsten und vor allem ältesten Städte der Vereinigten Staaten, da sie bereits 1630 gegründet wurde. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Touristenattraktionen zählen das Boston Athenaeum, die Faneuil Hall, der Long Wharf und der Freedom Trail der durch die Innenstadt entlang wichtiger Sehenswürdigkeiten führt. Neben einer Vielzahl von historischen Gebäuden die man besichtigen kann, sollte man unbedingt der Newbury Street einen Besuch abstatten, denn hier kann man ausgiebig shoppen. Auch ein Besuch des Boston Tea Party Ship ist lohnenswert, denn hier gilt es, die Geschichte hautnah erleben. Egal ob man durch die Straßen der Altstadt läuft, über den Quincy Market schlendert, oder durch die kleinen aber feinen Antikläden durchstöbert, Boston trifft mit seiner Vielfältigkeit jeden Geschmack. Eine der teuersten und beliebtesten Wohngegenden Bostons, ist Beacon Hill. Ein Spaziergang durch dieses Stadtviertel mit den prächtigen Anwesen lohnt sich sehr.

Arnold Arboretum
In Boston befindet sich das Arnold Arboretum der Harvard University. Es ist ein Botanischer Garten und Arboretum, dessen Schwerpunkt auf Sträucher und verholzende Bäume aus Nordamerika und Ostasien liegt. Gegründet wurde das Arboretum 1872 auf einem 107 Hektar großen Gebiet. Seinen Namen erhielt es nach dem Kaufmann James Arnold. Zur Sammlung des Arboretums gehören 13.000 Pflanzen. Das Arnold Arboretum wurde als National Historic Landmark deklariert und in das National Register of Historic Places aufgenommen.

Battle Road Trail
Auf dem 5 Meilen langen Battle Road Trail in Boston, der von Meriam's Corner bis zur östlichen Grenze des Parks in Lexington reicht, sieht man viele historische Stätten. Das Hauptthema des Weges ist die Schlacht vom 19. April 1175, welche Auslöser für die Amerikanische Revolution war. Des Weiteren interpretiert der Weg die Geschichte der Menschen deren Leben durch die Ereignisse die hier stattgefunden haben, verändert hat. Wer auf diesen Weg nicht wandern möchte, kann am Paul Revere Capture Site oder der Hartwell Tavern Historical Area einen Stopp einlegen.

Beacon Hill
Beacon Hill ist eine noble Wohngegend und ein historischer Stadtteil in Boston. Beacon Hill ist bekannt für seine im Federal Style erbauten Reihenhäuser, die Bürgersteige aus Backsteinen und den engen Straßen mit ihrer Gasbeleuchtung. Erbaut wurde dieser Stadtteil um 1795 vom Architekten Charles Bulfinch. Beacon Hill wurde als National Historic Landmark deklariert und in das National Register of Historic Places aufgenommen. Wie viele andere Orte in den USA, erhielt der Stadtteil seinen Namen von einem Leuchtfeuer, das auf dem höchsten Punkt im Zentrum Bostons auf der Spitze eines Hügels stand. Da wo sich das Leuchtfeuer einst befand, hinter dem Massachusetts State House, wurde ein Denkmal errichtet. Viele historische Bauwerke befinden sich in Beacon Hill, weshalb sich ein Spaziergang durch dieses herrschaftlich anmutende Stadtviertel sehr lohnt. Zwei Museen befinden sich hier ebenfalls und laden zum Besuchen ein. Das African Meeting House zeigt die afroamerikanische Geschichte und das Nichols House Museum, ein historisches Gebäude das 1804 erbaut wurde und Rose Standish Nicols gewidmet ist. Auch der Boston Common Park ist sehr sehenswert. Aufgrund seiner zahlreichen Sehenswürdigkeiten und der eindrucksvollen Lage ist Beacon Hill heute einer der angesehensten aber auch teuersten Stadtteile Bostons.

Boston Common
Der im Zentrum Bostons gelegene öffentliche Park Boston Common, erstreckt sich auf eine Fläche von 20 Hektar und bildet den südlichen Teil der noblen Wohngegend Beacon Hill. Er wurde bereits 1634 erbaut und gilt somit als ältester Stadtpark der USA. Zugleich kann er sich damit rühmen, der erste öffentliche Stadtpark weltweit zu sein. Während seines langen Bestehens, wurde er auf vielfältige Art und Weise genutzt. Was einst eine Viehweide war, wurde später als Feldlager und in den darauf folgenden Jahren als Hinrichtungsort genutzt bevor er 1830 nur noch als Park diente. Neben zahlreichen Grünflächen mit blühenden Pflanzen, Bäumen und Sträuchern, findet man hier auch einige Sehenswürdigkeiten. Zu diesen zählen das Massachusetts State House, das Robert Gould Shaw Monument, die Siegessäule Soldiers and Sailors Monument, der Brunnen Brewer Fountain oder der Musikpavillon Parkman Bandstand. Er wurde als National Historic Landmark District deklariert und in das National Register of Historic Places aufgenommen.

Boston Public Garden
Boston Public Garden ist ein großer Stadtpark im Herzen Bostons, der sich direkt neben dem Stadtteil Boston Common befindet. Erbaut wurde er bereits 1837 und kann somit auf eine lange Geschichte zurückblicken. Ursprünglich war die Fläche eine Salzwiese, die der Architekt George Meacham umgestaltet hatte. Nach der Umgestaltung gründete der Philanthrop Horace Gray hier den ersten Botanischen Garten der Vereinigten Staaten. Wundervolle Grünanlagen und ein schön gestalteter See sind für die Bewohner wie auch die Besucher eine willkommene Abwechslung zum Großstadttrubel. An der Nordseite des Sees befindet sich eine kleine Insel, die besonders bei Liebespaaren sehr beliebt ist. Während der warmen Sommermonate kommen einige Schwäne zum See. Daraus resultierte auch eine beliebte Touristenattraktion, die Schwanenboote, für die der Public Garden so berühmt ist. Zahlreiche Brunnen und Statuen säumen den Park, wie auch die berühmte Bronzestatue von George Washington. Beliebte Fotomotive sind auch die bronzenen Stockenten, die an das amerikanische Kinderbuch "Make Way for Duckings" erinnern. Zu den Bepflanzungen im Public Garden gehören zahlreiche Sorten Rosen, blühende Sträucher und Bäume, wie Trauerweiden, Ulmen, Eichen, Linden, Ahornbäume, Kastanienbäume, Ginkgo-Bäume sowie ein Küstenmammutbaum. 1987 wurde er schließlich als National Historic Landmark District deklariert und in das National Register of Historic Places aufgenommen.

Boston Public Library
Im McKim Building in Boston befindet sich die größte städtische und öffentliche Bibliothek der USA. Die Boston Public Library wurde 1852 offiziell aufgrund vieler Bücherschenkungen gegründet. Bereits 1895 musste sie an ihren heutigen Standort umziehen, da der Platz in den vorigen Gebäuden nicht mehr ausreichend war. Sie war nicht nur die erste ihrer Art die durch öffentliche Mittel unterstützt wurde, sondern auch die erste Bibliothek die es ihren Besuchern ermöglicht hat Bücher auszuleihen. Mittlerweile soll die Sammlung der Bibliothek auf 7,5 Millionen Bände angewachsen sein. So groß wie die Sammlung ist, so abwechslungsreich ist sie auch, denn man findet hier nicht nur große Sammlungen von Drucken, sondern auch Fotografien, Loseblattveröffentlichungen, seltene Bücher, Karten, Manuskripte aus der Zeit des Mittelalters und Wiegendrucke. Nicht nur von außen ist das Bibliotheksgebäude eine Augenweite, sondern auch das Interieur ist sehenswert mit den vielen Wandmalereien.

Bunker Hill Monument
Das Bunker Hill Monument ist ein Granit-Obelisk mit einer Höhe von 67 m und 294 Stufen. Das Denkmal wurde zwischen 1825 und 1843 in Charlestown, einem Stadtteil Bostons, in Gedenken an die Schlacht von Bunker Hill erbaut. Ein Ausstellungsgebäude wurde im späten 19. Jahrhundert errichtet und beherbergt eine Statue des Freimaurers Dr. Joseph Warren. Warren fiel in der Schlacht von Bunker Hill und so wurde bereits 1794 eine 5 m hohe hölzerne Säule als Denkmal errichtet. Doch in Erinnerung an die Schlacht, wollte man ein auffälligeres und beständigeres Monument erbauen. Trotz einiger Zwischenfälle wurde der Bau des heutigen Bunker Hill Monuments 1843 fertiggestellt. Auch wenn der Name etwas anderes verlauten lässt, wurde das Monument nicht auf dem Bunker Hill, sondern auf dem Breed's Hill errichtet, da hier die meisten Kämpfe stattfanden. Das Bunker Hill Monument wurde als National Historic Landmark deklariert und in das National Register of Historic Places aufgenommen.

Cathedral of the Holy Cross
Die Cathedral of the Holy Cross ist die Mutterkirche des Erzbistums Boston und die größte römisch-katholische Kirche in Neuengland. Der Spatenstich für die Kathedrale im Gothic Revival Style fand im April 1866 statt, nachdem sie der Architekt Patrick Keeley entworfen hatte. Im Dezember 1875 wurde sie geweiht. Die Kathedrale fungiert sowohl als Dom, als auch als Pfarramt. Das Gebäude ist insgesamt 111 m lang und 37 m hoch. Sie wurde aus Roxbury Puddingstone und Kalkstein hergestellt.

Faneuil Hall
In Boston, nahe dem Hafengebiet, befindet sich die Faneuil Hall. Sie ist eines der ältesten Gebäude Bostons und wurde ursprünglich als Marktplatz, später dann aber als Versammlungshalle genutzt. Mit Unterstützung des reichen Kaufmanns Peter Faneuil nachdem sie auch benannt wurde, hatte man 1742 die Faneuil Hall im Georgianischen Style erbaut. An diesen Ort fanden viele Reden und Kundgebungen statt, welche die Unabhängigkeit aller Kolonien Nordamerikas von England unterstützen. Nach einem Feuer 1761 brannte sie komplett ab und wurde aber wieder aufgebaut. Heute ist sie Teil des berühmten Quincy Market. Sie wurde als National Historic Landmark deklariert und in das National Register of Historic Places aufgenommen.

Freedom Trail
Das Boston einige sehenswerte Orte zu bieten hat, ist längst bekannt. Der berühmte Freedom Trail jedoch, führt an all den wichtigen Monumenten, Gebäuden und Orten vorbei. Die Besichtigungsroute verbindet 16 Sehenswürdigkeiten mit wichtigem historischem Hintergrund auf einer 4 km langen Strecke, die am Boden gekennzeichnet ist durch eine rote durchgezogene Linie. Der Beginn des Freedom Trail ist Boston Common, ein Stadtpark im Zentrum Bostons, von wo aus er sich durch die Innenstadt schlängelt, den Charles River überquert und am Bunker Hill Monument schließlich endet. Der beliebte Fußweg bietet den Touristen einen Einblick in die lange und vielfältige Geschichte Bostons. Auf seinem Weg passiert der Freedom Trail den Boston Common, das Massachusetts State House, die Park Street Church, den Granary Burying Ground, die Kings Chapel, den Kings Chapel Burying Ground, die Statue Benjamin Franklins, den Old Corner Bookstore, das Old South Meeting House, den Schauplatz des Boston Massacre, die Faneuil Hall mit dem Quincy Market, das Wohnhaus Paul Reveres, die Old North Church, den Copps Hill Burying Ground, die USS Constitution und endet schließlich am Bunker Hill Monument. Der Freedom Trail, der seit 1951 existiert, wurde als National Millennium Trail ausgezeichnet.

Harvard University
Die Harvard University in Cambridge, einem Vorort Bostons, ist eine der berühmtesten Privatuniversitäten der Welt. Die Eliteuniversität wurde bereits 1636 gegründet und erstreckt sich auf einem riesigen Campus mit zahlreichen einzelnen Gebäuden, dazu zählen die Massachusetts Hall, die Annenberg Hall, das Science Center oder das Verwaltungsgebäude der Harvard Medical School. Harvard verfügt über ein Bibliothekssystem, welches das älteste der USA ist und gemeinsam mit dem benachbarten Institut, den größten universitären Bibliothekskomplex weltweit bildet.

Institute of Contemporary Art
Das "Institute of Contemporary Art", befindet sich in Boston, im South Boston Seaport District. Es ist ein Kunstmuseum, das 1936 gegründet wurde. Das Museum zeigt eine umfangreiche Sammlung an artgenössischer Kunst. Das Museum wechselte nicht nur einige Male seinen Namen, sondern auch seinen Standort. Seit 2006 befindet sich das Institute of Contemporary Art an seinem heutigen Platz.

Isabella Stewart Gardner Museum
In Boston befindet sich das Kunstmuseum Isabella Stewart Gardner, das auch als Fenway Court bekannt ist. Die US-amerikanische Kunstsammlerin selbst war es, die von 1896 bis 1903 das Museum im Neorenaissance Stil errichten ließ. Während ihrer vielen Reisen sowie über den Internationalen Kunsthandel trug sie eine erstaunliche Sammlung an Kunstwerken zusammen. Die beeindruckende Sammlung beinhaltet weit mehr als 2.500 Exponate amerikanischer, europäischer und asiatischer Kunst. Dazu zählen Skulpturen, Gemälde, Wandteppiche und dekorative Kunst. Des Weiteren findet man in der Sammlung Textilien, architektonische Elemente, Zeichnungen, Silbergegenstände, Keramikwaren, Manuskripte, seltene Bücher, Fotografien und Briefe. Berühmte Künstler die unter den Werken vertreten sind, sind Rembrandt, Michelangelo, Raphael und Botticelli. Weltweites Aufsehen erregte das Museum durch einen Kunstraub im Jahr 1990, bei dem die Diebe 13 wertvolle Gemälde entwendet haben. Heute finden in dem Museum Ausstellungen zu historischer und zeitgenössischer Kunst, sowie Konzerte, Vorlesungen, Familien- und Gemeindeveranstaltungen statt. Um die Gründerin zu ehren, bietet das Museum jeder Frau freien Eintritt die Isabella heißt. Besucher die an ihrem Geburtstag in das Museum kommen, erhalten ebenso freien Eintritt. Das Isabella Stewart Gardner Museum wurde 1983 in das National Register of Historic Places aufgenommen.

John F. Kennedy Presidential Library and Museum
In Boston befindet sich die John F. Kennedy Presidential Library and Museum, eine Präsidentenbibliothek mit angeschlossenem Museum, die 1977 errichtet und 1979 eröffnet wurde. Das Gebäude ist das offizielle Repositorium für originale Schreiben und Korrespondenzen der Kennedy-Regierung, veröffentlichte und nicht veröffentlichte Materialen, sowie Bücher und Aufzeichnungen von und über Ernest Hemingway.

John Hancock Tower
Der 60-stöckige John Hancock Tower ist mit seinen 241 m das höchste Gebäude Bostons. Erbaut wurde der John Hancock Tower im modernistischen Stil zwischen 1971 und 1976. Der Name des Turms geht auf den ehemaligen Gouverneur John Hancock zurück. Er ist der Gründervater der gleichnamigen John Hancock Insurance. Die offizielle Bezeichnung für den Tower ist Hancock Place. Der Tower besticht durch seine beeindruckende äußere Fassade, denn diese ist im minimalistischen Stil mit bläulich verspiegeltem Glas bedeckt. An klaren, schönen Tagen kann man sehen, wie sich die Umgebung im Turm spiegelt und dieser sich somit in das Stadtbild einfügt. Da sich in der Vergangenheit immer wieder Glasplatten von der Fassade gelöst haben, wurden vorübergehend Sperrholzplatten angebracht, die ihm den Spitznamen Sperrholz-Palast verschafft hat.

King's Chapel
In Boston befindet sich die King's Chapel, die 1749 im Georgianischen Stil erbaut wurde. Sie ist Mitglied einer unabhängigen christlichen unitarischen Kirchengemeinde. Die King's Chapel ist Teil des Freedom Trail und lockt Touristen vor allem wegen ihrer äußeren Form und der eindrucksvollen Inneneinrichtung. 1686 wurde die King's Chapel als erste anglikanische Kirche Neuenglands gegründet. Ursprünglich bestand sie aus Holz, wurde aber später gründlich umgebaut und renoviert. Das Innere der King's Chapel ist charakterisiert durch handgeschnitzte hölzerne Säulenreihen. Die Glocke stammt aus England wo sie auch gegossen wurde. Während ihres Bestehens wurden schon viele Orgeln installiert und wieder abmontiert. Das Innere der Kirche beherbergt außerdem ein Denkmal das zu Ehren von Samuell Vassall errichtet wurde.

Massachusetts State House
Das Massachusetts State House ist der Regierungssitz des Commonwealth of Massachusetts, das sich in Bostons Stadtteil Beacon Hill befindet. Man nennt es auch New State House und Massachusetts Statehouse. Es wurde von 1790 bis 1795 im Federal Style erbaut. Es wurde als National Historic Landmark deklariert und in das National Register of Historic Places aufgenommen.

Museum of Afro-American History
In Bostons noblen Wohnviertel Beacon Hill, befindet sich das 1963 gegründete Museum of Afro-American History. Es ist das größte Museum Neuenglands, das sich mit der Geschichte der Afro-Amerikaner in Boston und Nantucket befasst. Es bietet viele interaktive Ausstellungen, geführte Touren über den Black Heritage Trail sowie monatlich wechselnde Programme. Der Black Heritage Trail führt durch das Wohnviertel zu bedeutenden Gebäuden, die in der Geschichte der Schwarzen, sowie der Anti-Sklaverei Bewegung in Boston eine große Rolle gespielt haben. Auf dem Campus des Museums befinden sich auch das "African Meeting House", die älteste noch bestehende afroamerikanische Kirche der USA aus dem Jahr 1806, sowie die "Abiel Smith School".

Museum of Fine Arts Boston
Das Museum of Fine Arts in Boston gilt als eines der größten Museen der USA. Es beherbergt mehr als 450.000 Kunstwerke und verfügt somit über eine der umfassendsten Sammlungen Amerikas. Das Museum wurde 1870 gegründet. Ausgestellt werden u. a. ägyptische Artefakte (Skulpturen, Sarkophagen und Schmuck), französisch-impressionistische und post-impressionistische Arbeiten, amerikanische Kunst aus dem 18. und 19. Jahrhundert, eine umfangreiche Sammlung an chinesischen Gemälden und Kalligrafien, eine Afrikasammlung (mit Skulpturen, Masken, Gebrauchsgegenständen und Holzschnitzarbeiten), Musikinstrumente aus aller Welt, Textilien, zeitgenössische Kunst sowie Drucke, Zeichnungen und Fotografien.

Museum of Science
Das Wahrzeichen "Museum of Science" befindet sich im Science Park von Boston, einem Stück Land, das den Charles River überquert. Das Museum wurde 1830 gegründet und lockt jährlich 1,5 Millionen Besucher. Das Museum beeindruckt durch seine Sammlung mit über 500 interaktiven Ausstellungsstücken. Im Charles Hayden Planetarium und dem Mugar Omni IMAX Theater, mit der einzigen gewölbten IMAX-Leinwand in Neuengland, finden stets interessante Aufführungen statt. Das Museum ist Partner der Association of Zoos and Aquariums und beherbergt deshalb auch mehr als 100 Tiere, von denen viele aus gefährlichen Situationen gerettet und dann hier untergebracht wurden. Es gibt verschiedene Ausstellungshallen im Museum diese heißen Blue Wing (u. a. mit dem Butterfly Garden und dem Theater of Electricity), Green Wing (mit Human Body Connection und A Bird's World), Red Wing (mit dem Mugar Omni Theater und dem Charles Hayden Planetarium) und Miscellaneous (mit Natural Mysteries und Audio-kinetic Sculpture). Des Weiteren finden auch zahlreiche historische Ausstellung hier statt. So wurde hier beispielsweise eine kleine Wilson cloud chamber in der Eingangshalle ausgestellt.

New England Aquarium
In Boston befindet sich das New England Aquarium, ein Meeresaquarium das 1969 eröffnet wurde. Neben dem Hauptgebäude zählen auch noch das Simons IMAX Theatre sowie New England Aquarium Whale Watch. Das Herzstück des New England Aquarium ist der Giant Ocean Tank mit 760.000 l Wasser. Er soll ein karibisches Korallenriff darstellen und beherbergt Haie, Meeresschildkröten, Stachelrochen, Aale, Barrakudas und noch viele weitere Fische. Daneben gibt es noch drei weitere Ausstellungsaquarien in Übergröße, ebenfalls mit einer Vielzahl von Fischen. Besucher können an einer Pinguinfütterung teilnehmen oder zusehen, wie Seehunde trainiert werden.

Old North Church
Die Old North Church ist offiziell bekannt als Christ Church in the City of Boston. Sie wurde 1723 erbaut und ist das älteste erhaltene Kirchengebäude in Boston. Erhaben thront sie über dem historischen Stadtteil North End. Nicht nur die Kirche an sich ist sehr sehenswert, sondern auch die wundervoll gestalteten Gärten. Insgesamt verfügt sie über vier Gärten den 18th Century Garden, den St. Francis of Assisi Garden, den Washington Memorial Garden sowie den Third Lantern Garden. Sie wurde als National Historic Landmark deklariert und in das National Register of Historic Places aufgenommen und ist außerdem Bestandteil des Freedom Trail. Das Kircheninnere beherbergt eine Büste von George Washington. Insgesamt verfügt die Kirche über vier Gärten, den 18th Century Garden, den St. Francis of Assisi Garden, den Washington Memorial Garden sowie den Third Lantern Garden.

Old State House
Das Old State House ist ein historisches Regierungsgebäude, das 1713 erbaut wurde. Es ist das älteste noch erhaltene öffentliche Gebäude Bostons, und seit 1798 der Sitz der Legislative. Heute ist es ein Geschichts- und Heimatmuseum, sowie Bestandteil des Freedom Trail. Vom Balkon an der Ostseite des Gebäudes, wurde die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten öffentlich bekannt gegeben. Das Old State House wurde als National Historic Landmark deklariert und in das National Register of Historic Places aufgenommen.

Paul Revere House
In Bostons Stadtteil North End, befindet sich das Haus des amerikanischen Freiheitskämpfers Paul Revere. Es ist das älteste Haus in Bostons Stadtzentrum und ein wichtiger Bestandteil des Freedom Trail. Das Haus, das 1680 erbaut wurde, stammt aus der Kolonialzeit und ist heute ein gemeinnütziges Museum. Trotz einiger Restaurierungsarbeiten konnten befindet sich das Haus noch zu 90 % in seinem ursprünglichen Zustand. In diesem Museum erfahren Besucher alles über das interessante Leben Paul Reveres. Revere war ein begnadeter Handwerker und bekannter Silberschmied. Einige seiner hergestellten Artikel können noch heute besichtigt werden. Das Paul Revere House wurde als National Historic Landmark deklariert und in das National Register of Historic Places aufgenommen.

Peabody Museum of Archaeology & Ethnology
Das archäologische und ethnologische Museum ist Bestandteil der Harvard University in Boston. Seinen Namen erhielt das Peabody Museum of Archaeology & Ethnology von seinem Stifter George Peabody im Gründungsjahr 1866. Bekannt ist das Museum vor allem für seine eindrucksvolle anthropologische Sammlung mit mehr als 1,6 Millionen Ausstellungsstücken. Das Museum verfügt außerdem über archäologische und osteologische Bestände, aus mehreren Millionen Jahren. Von Gemälden über Fotografien und archäologischen Materialien ist hier alles zu finden.

Prudential Tower
Der Wolkenkratzer Prudential Tower, befindet sich in Boston. Er wurde zwischen 1960 und 1964 erbaut und war einst das höchste Gebäude der Welt. Das 52 stöckige Bauwerk ist mit seinen 229 m der zweithöchste Wolkenkratzer Bostons. Im 50. Stock des Gebäudes befindet sich eine Aussichtsplattform, welche die höchste zugängliche in ganz Neuengland ist.