Maine

Maine ist der größte und nördlichste Neuenglandstaat. Woher der Name dieses Bundesstaates kommt, ist bis heute ungeklärt. Vermutet wird, dass der Name der französischen Landschaft Maine entstammt. Eine andere Variante ist, dass er sich von "Mainland", also Festland, ableitet. Die Hauptstadt Maines ist Augusta. Der höchste Punkt Maines ist der Mount Katahdin mit 1.606 m. Trotz dass Maine der größte Neuenglandstaat ist, so ist die Bevölkerungsdichte hier eher dünn. Doch das hat wiederum den Vorteil, dass hier genügend Platz für die eindrucksvolle Natur mit ihrer artenreichen Flora und Fauna sowie imposante Landschaften ist; unberührte Küsten und mehr als 1.200 kleine vorgelagerte Inseln sind nur einige davon.

Von allen US-Bundesstaaten, ist Maine der mit dem größten Waldanteil. Allein 90 % sind durch Kiefernwälder bedeckt, was diesem Staat schließlich auch seinen Spitznamen "The Pine Tree State" (Kiefern-Staat) verliehen hat. Rein landschaftlich gesehen, ist Maine unbedingt eine Reise wert. Ein Anziehungspunkt bei Touristen aus aller Welt, ist der Acadia Nationalpark, der als einer der meistbesuchten in den Vereinigten Staaten gilt und zugleich der einzige Nationalpark in Neuengland ist. Im Südosten wird Maine vom Atlantik begrenzt, im Nordosten durch die kanadische Provinz New Brunswick, im Südwesten von New Hampshire und im Nordwesten vom kanadischen Québec.

Maine kann in drei klimatische Zonen eingeteilt werden. Das nördliche Binnenland ist bekannt für seine warmen Sommer, aber sehr kalten und harten Winter. Das wärmste Gebiet Maines, ist das südliche Binnenland. Die dritte klimatische Zone umfasst den Küstenbereich mit seinen gemäßigten Temperaturen. Wirbelstürme und Orkane sind in Maine sehr selten, dafür muss man aber manchmal mit den sogenannten Küstenstürmen rechnen.

Nicht nur Mount Desert Island ist ein gut besuchtes Reiseziel in Maine, auch die Orte Ogunquit oder Kennebunkport mit den Sandstränden sind immer wieder einen Besuch wert. Die hier lebenden Menschen sind zumeist französischer Herkunft und legen besonders viel Wert auf ihre Traditionen. Vor der Küste Maines wird eine beliebte Delikatesse und Spezialität Neuenglands gefangen: Hummer. Maine ist wie jeder andere Neuenglandstaat auch, ein Paradies für Naturliebhaber. Die Wälder sind durchsäumt von Flüssen, die vor allem im Sommer zu einer herrlichen Fahrt mit dem Kajak einladen. In einem der vielen Seen kann man sich wunderbar erholen und erfrischen. Auch im Winter hat Maine so Einiges zu bieten: denn dann verwandeln sich die bunten Wälder in eine wunderschöne weiße Märchenlandschaft die ausschaut wie mit Puderzucker bestreut. Das lockt nicht nur Skifahrer und Snowboarder an, sondern auch Wintersportmuffel, denn mit Schneemobilfahrten, Schneewanderungen oder Schlittschuhlaufen ist hier für jeden etwas dabei.

Während man an den Küstengebieten auf eine rege Bevölkerung trifft, findet man im Landesinneren teilweise unberührte Natur und menschenleere Wildnis. So wie der Bundesstaat selbst, scheint alles hier etwas größer und üppiger zu sein: mehr als 5.000 Flüsse, 2.200 Seen, über 1.200 Inseln, 5.500 Meilen Küste mit 63 Leuchttürmen und natürlich unzählige Berge und Täler, gespickt mit hübschen Städten und verträumten Fischerdörfern - das ist Maine.

Fahne Maine
Fahne Maine, Neuengland
Acadia Nationalpark
Acadia Nationalpark, Maine
Ogunquit Beach
Ogunquit Beach, Maine
Jordan Pound, Acadia Nationalpark
Jordan Pound, Acadia Nationalpark - Maine