Vermont

Dieser Neuenglandstaat nördlich der Berkshires, ist der einzige ohne Küste und gilt als ursprünglichster und ländlichster Staat der nordöstlichen USA-Region. Im Norden wird Vermont von Kanada begrenzt, im Westen von New York und im Süden von Massachusetts. Auch wenn der Green Mountain State über keine eigene Küste verfügt, so grenzt er immerhin an den Lake Champlain.

Aufgrund seiner geringen Bevölkerungsdichte ist er einer der US-Bundesstaaten mit der niedrigsten Bevölkerung. Die Hauptstadt Vermonts ist Montpelier, die noch dazu die bezogen auf ihre Bevölkerung die kleinste ist. Der Name Vermont stammt aus dem Französischen und leitet sich von "Les verts monts" - also "die grünen Berge" - ab. Dies ist eine Anspielung auf die schönen Green Mountains die sich hier in Vermont befinden und auch den Spitznamen "The Green Mountain State" geprägt haben. Die Green Mountains erstrecken sich beeindruckend über den ganzen Staat und teilen diesen in eine Ost- und eine Westhälfte.

Von allen Neuenglandstaaten besitzt Vermont die meisten überdachten Brücken, die vor allem durch den Bestseller "Die Brücken am Fluss" und dessen Verfilmung, das Interesse der Menschen weckten. Ebenso wie Leuchttürme gehören überdachte Brücken zum typischen Neuenglandbild. Einen besonderen Reiz strahlen dabei auch die Wälder aus, die immerhin 75 % der Staatsfläche einnehmen. Viele wohlhabende Städter haben sich hier ein Wochenendhaus gemietet und das ist durchaus verständlich, wenn man die wunderschöne Landschaft betrachtet. Der Nachteil war jedoch, dass die Immobilienpreise dadurch immens in die Höhe gestiegen sind.

Malerische Dörfer, rote Scheunen, unzählige überdachte Brücken, prächtige Wälder, pittoreske Landstraßen, weites Ackerland und eine eindrucksvolle Bergregion charakterisieren den Green Mountain State. Da der Boden recht felsig und hart ist, wird bevorzugt Ackerbau betrieben. Nirgendwo sonst übertrifft die Anzahl der Milchkühe die der Bevölkerung. Bekannt ist Vermont auch für seinen Ahornsirup und die weltberühmte Eisfabrik Ben & Jerry's.

Die Sommer sind hier im Vergleich zu den anderen Neuenglandstaaten recht kurz, dafür aber mild und mit einigen Regentagen. Die Temperaturen liegen zwischen 6 - 28 °C. Im Gegensatz dazu sind die Winter sehr lang und auch sehr kalt. Schneefälle sind hier recht ausgiebig und die Temperaturen schwanken zwischen -13 - +3 °C. So wie in allen Neuenglandstaaten ist der Indian Summer, der im Spätsommer beginnt und bis zum Herbst andauert, die allerschönste Jahres- und Reisezeit.

Im Winter ist Vermont vor allem bei Wintersportlern sehr beliebt, dann locken Skigebiete wie Killington oder Stowe am Mount Mansfield Heritage Park. Wer kein Freund des Wintersports ist, kann eine ausgiebige Wandertour durch die idyllische Bilderbuchlandschaft unternehmen. Die bekanntesten Wanderwege sind hierbei der Appalachian Trail und der Long Trail. Der Long Trail hat eine Gesamtlänge von 423 km. Nördlich von Rutland, das sich im Herzen Vermonts befindet und idealer Ausgangspunkt Rundreisen ist, trifft der Long Trail auf den Appalachian Trail. Letzterer ist der längste Wanderweg der Welt. Der höchste Punkt Vermonts ist der Mount Mansfield mit seinen 1.339 m, der tiefste Punkt hingegen der Lake Champlain.

Fahne Vermont
Fahne Vermont, Neuengland
Covered Bridge, Waterville
Covered Bridge, Waterville - Vermont
Athens Pond
Athens Pond, Vermont
Skifahren
Skifahren Vermont, Neuengland