Die Neuengland Bundesstaaten - Wie alles begann

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Karte USA mit Neuengland

Entdecken Sie mit uns die sechs Neuenglandstaaten Connecticut, Maine, Massachusetts, New Hampshire, Vermont und Rhode Island. Im Folgenden erfahren Sie allgemeine und detailreiche Informationen über die einzelnen Staaten. Seien Sie gespannt, welche Besonderheiten jeder einzelne Staat aufweist und erfahren Sie, was die Neuenglandstaaten so einzigartig macht. Außerdem stellen wir Ihnen auf den nebenstehenden Seiten bekannte und besonders sehenswerte Orte im jeweiligen Neuenglandstaat vor und zeigen Ihnen, welche Sehenswürdigkeiten es hier zu entdecken gilt.

Wenn Sie sich für eine unserer Selbstfahrerrundreisen durch Neuengland entscheiden, wird es Sie wahrscheinlich interessieren, welche Besonderheiten Sie im amerikanischen Straßenverkehr erwarten. Wir haben für Sie die wichtigsten Informationen zusammen gefasst. Sie können diese auf der Seite "Neuenglands Straßenverkehr" nachlesen. Hier erfahren Sie interessante Erläuterungen zu den geltenden Straßenverkehrsvorschriften, zum Tanken oder welche besonderen Panoramastraßen es in Neuengland gibt.

Seien Sie außerdem gespannt, welche Schmankerl die Genussregion Neuengland zu bieten hat und welche typischen Spezialitäten Sie hier kosten können. Alles rund um das Thema Kulinarik finden Sie auf unserer Seite "Neuenglands Küche".

Freuen Sie sich schon jetzt auf eine Entdeckungsreise durch Nordamerikas wohl malerischste Urlaubsregion und lassen auch Sie sich vom Flair und dem Charme Neuenglands verzaubern.

Wie alles begann ...

Die Geschichte Neuenglands reicht bis in das Jahr 1000 zurück. Man vermutet, dass bereits die Wikinger, unter ihnen der berühmte Leif Eriksson, Nordamerika und somit auch Neuengland entdeckten. Auch wenn die Wikinger hier Fuß fassten, so waren ihre Siedlungen nur von kurzer Dauer. Wie auch in anderen nordamerikanischen Staaten, wurde Neuengland zu Beginn durch indianische Völker besiedelt.

Mayflower
Mayflower

Einige Jahrhunderte später gelangten immer mehr europäische Entdecker auf den amerikanischen Kontinent. Von einer richtigen Besiedlung Neuenglands kann man aber erst nach der Ankunft der Pilgerväter sprechen. Der Begriff Neuengland wurde durch den Abenteurer John Smith geprägt, der sich im Jahr 1614 auf eine Erforschungstour durch Neuengland machte. Nur zwei Jahre später hat er sein Buch "A Description of New England" veröffentlicht, in dem er diese Region sehr ausführlich beschrieb. Durch die Informationen seines Buches, erfuhren spätere englische Siedler von dem erstaunlichen Vorkommen von Fisch und Holz. Im Jahr 1620 gelangten die ersten englischen Auswanderer, die sogenannten Pilgerväter, mit dem Schiff Mayflower nach Neuengland, wo sie die Siedlung Plymouth gründeten. Ziel der Auswanderer war es, in der "Neuen Welt" eine Glaubensgemeinschaft von besonderer Strenge aufzubauen. Nach 1629 siedelten aufgrund der Verfolgung im Heimatland, der sogenannten Great Migration, schließlich immer mehr Puritaner nach Neuengland in die Massachusetts Bay Colony über, die der englische König durch eine Charta stiftete. Innerhalb kürzester Zeit gründeten die puritanischen Auswanderer weitere Siedlungen zu denen u. a. Salem, Boston und Roxbury zählten.

Die fortführende Kolonisation brachte auch Konflikte mit den ansässigen Indianerstämmen mit sich. Ein weiterer negativer Punkt in der Geschichte Neuenglands sind die Hexenverfolgungen, die ihren Höhepunkt in den Hexenprozessen von Salem im Jahr 1692 erreichten. Im Laufe der Jahre siedelten schließlich immer mehr Europäer nach Neuengland über und es entstanden weitere Kolonien und Staaten. Die Steuerpolitik des Mutterlandes Großbritannien findet bei den inzwischen dreizehn Bundesstaaten keinen großen Anklang. Die Boston Tea Party im Jahr 1773 sowie die Auseinandersetzungen von Concord und Lexington, sind der Anlass für den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. Drei Jahre später, am 4. Juli 1776, verkündet man die Unabhängigkeit der dreizehn Kolonien. Erst im Jahr 1783, mit dem Frieden von Paris, akzeptiert das britische Mutterland die Unabhängigkeit seiner Kolonien.

Die Neuenglandstaaten waren es, die sich für die Abschaffung der Sklaverei eingesetzt haben. Im Sezessionskrieg kämpft Neuengland auf der Seite der Union, die als Sieger dieses Krieges hervorgeht.

Freedom Trail
Freedom Trail Neuengland

Heute kann man Neuengland fast als ein riesiges Freilichtmuseum bezeichnen, wer Geschichte erleben will, hat genügend Möglichkeiten dazu. Überall finden sich Hinterlassenschaften aus der Kolonialzeit. Geht man auf dem 4 km langen Freedom Trail aus roten Backstein entlang, wird man durch Bostons Straßen entlang verschiedener historischer Stätten geführt, zu denen Parks, Museen, Kirchen, Friedhöfe und Gebäude zählen. Seiner kolonialen Vergangenheit hat es Neuengland zu verdanken, dass man es als Wiege Amerikas bezeichnet.

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